Colmar (dpa) – Das Unterlinden-Museum in Colmar im Elsass mit dem berühmten Isenheimer Altar ist am Samstag nach zweijährigen Um- und Neubauarbeiten wiedereröffnet worden. Für mehr als 35 Millionen Euro wurde die Ausstellungsfläche auf etwa 8000 Quadratmeter verdoppelt.

Nun gibt es Raum für moderne Kunstwerke, die bisher aus Platzmangel im Depot lagerten. Es gibt mehr Komfort für die Besucher, mit Museumsshop und Multimedia-Bereich.

Offiziell wird das Museum am 23. Januar eröffnet, dazu haben sich Frankreichs Staatspräsident François Hollande und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz angemeldet. Mit etwa 180 000 Besuchern pro Jahr gehört das Museum zu den wichtigsten Kunstzentren Frankreichs außerhalb von Paris.

Die größte Herausforderung war der Umzug des Isenheimer Altars. Der war nötig, um die Kapelle des ehemaligen Dominikanerklosters zu restaurieren, in der der Altar seinen Stammplatz hat. Das Meisterwerk von Matthias Grünewald (1480-1528) wurde vor zwei Jahren in seine Einzelteile zerlegt und in die nahe gelegene Dominikanerkirche transportiert. 

Webseite Unterlinden-Museum

 

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