Paris (dpa) - Auf der Pariser Weltmesse für Fotografie liegen nackte Haut und Schwarzweiß-Fotos im Trend. Auf Provokation und Schock-Effekte wurde auf der am Donnerstag beginnenden Messe im Pariser Grand Palais jedoch verzichtet.

Die mehr als 165 internationalen Galerien setzen auf Ästhetik und künstlerische Ausdrucksformen.

Mit "Curiosa" hat die bis zum Sonntag (11. November) dauernde Branchenmesse für erotische Fotografien einen Sonderbereich geschaffen, in dem 14 Galerien unter anderem Arbeiten von Renate Bertlmann, Natalia LL und Nobuyoshi Araki ausstellen, der für seine Aktfotografien weltbekannt wurde.

Die Paris Photo ist in mehr als 20 Jahren zur weltweit größten Fotomesse geworden. Fotokunst und zeitgenössische Schwarzweiß-Aufnahmen haben dieses Jahr Vintage-Prints und Dokumentarfotografie verdrängt. Neben den humanistischen Bildern von Robert Doisneau und Henri-Cartier Bresson sind verstärkt Arbeiten des New Yorker Fotografen Michael Ackerman, des Briten John Coplans und des deutschen Künstlers Jürgen Klauke zu sehen.

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