Schönhausen l Dem Regen geschuldet wurde das Programm des Kunstfestes am Sonnabend im Schönhauser Park, das bei so vielen schönen Angeboten viele Gäste verdient hätte, gekürzt und zum Teil nach drinnen verlegt. Da viele der Exponate wetterfest sind, bleiben sie im Park stehen und können auch in den kommenden Wochen von Besuchern betrachtet werden. Wolfgang Gehrke in Vertretung der Verbandsgemeinde dankte dem Org-Team mit Dr. Andrea Hopp von der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen, mit Jörg Hellmuth aus Wust und Helga Paschke aus Klietz an der Spitze und all den Akteuren aus dem Elbe-Havel-Land und des Landkreises Stendal für die künstlerische Darstellung und somit für ihren Beitrag für ein friedliches, tolerantes und demokratisches Miteinander.

Herz statt Hetze

In der Rede von Andrea Hopp hieß es unter anderem: „In diesem Jahr wagen wir ein neues Experiment. Wir tauchen in den historischen Raum ein. Wir tun dies, indem wir unser diesjähriges Schönhauser Stiftungs-Veranstaltungsmotto: ,Jahrestage‘ nach draußen erweitern. Das Ergebnis ist eine große künstlerische Geschichtswerkstatt... Eines eint all die dargestellten Erinnerungsorte: Sie machen aus diesem sonst eng auf Bismarck und seine Familie bezogenen ,Gedenkraum‘ kurzzeitig einen ganz einmaligen ,Denkraum‘. Möge er beim Durchschreiten überraschen und inspirieren. Möge er zum Nachdenken anregen über die Vergangenheit. Möge er das hohe Gut eines menschlichen Miteinanders in Respekt und Anstand in der Gegenwart vor Augen führen, für eine friedliche Zukunft mit ,Herz statt Hetze‘.

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