EIL

Ein Überblick

Kompakte E-Autos: Elektrisch rund um den Golf-Platz

Auch in den unteren Marktsegmenten wächst das Angebot an E-Autos - vor allem in der Klasse, die einst vom VW Golf definiert wurde. Was bieten ähnlich große Konkurrenzmodelle unter Strom? Eine Auswahl.

Von Thomas Geiger, dpa Aktualisiert: 18.10.2022, 14:47
Ein elektrischer Golf? Der VW ID3 soll mit dem größten Akku bis zu 550 Kilometer weit kommen.
Ein elektrischer Golf? Der VW ID3 soll mit dem größten Akku bis zu 550 Kilometer weit kommen. Ingo Barenschee/Volkswagen AG/dpa-tmn

Berlin - „Das ist der Golf der Generation E.“ - Als VW 2020 den ID3 enthüllte, sparte der Hersteller nicht an großen Worten. Allerdings ist der elektrische Erstling aus Wolfsburg zwei Jahre später lange nicht so dominant, wie der einstige Branchenprimus es über Jahrzehnte war. Denn die Konkurrenz hat nicht geschlafen.

Was er und ähnlich große elektrischen Konkurrenten bieten, zeigt die folgende, auf Angaben der jeweiligen Hersteller basierte Auswahl:

Die Preise starten bei 42 000 Euro für eine Version mit 96 kW/131 PS, 40-kWh-Batterie und 300 Kilometern Reichweite. Alternativ gibt es auch Varianten mit 160 kW/218 PS, 60 kWh und bis zu 470 Kilometern.

Der Citroën ist größer und passt am besten in die Golf-Klasse. Er wiegt aber mehr und kommt deshalb nur 350 Kilometer weit. Die Preise für den 4,06 Meter langen Opel beginnen bei 33 895 Euro. Der ebenso lange Peugeot e-208 kostet mindestens 35 350 Euro: Und der Citroën kostet mit seinen 4,36 Metern ab 36 140 Euro.

Dafür allerdings verspricht der Kleine etwas mehr Fahrspaß, kommt mit 135 kW/184 PS und fährt mit seinem 28,9 kWh großen Akku bis zu 233 Kilometer weit. Sein Preis: ab 35 700 Euro.

Auch beim Antrieb hat Fiat mehrere Alternativen im Angebot: Es gibt Akkus mit 23 oder 42 kWh, Motoren mit 70 kW/95 PS oder 87 kW/118 PS und Reichweiten von 190 bis 312 Kilometern.