Frankfurt/Main (dpa) - Die Greifstachler im Frankfurter Zoo haben Nachwuchs bekommen. Fast vier Wochen alt ist das Jungtier inzwischen, am Donnerstag wurde es vorgestellt. Welches Geschlecht es hat, sei noch nicht bekannt, teilte der Zoo mit.

Noch sieht das Baby plüschig aus, aber die Stacheln härten allmählich und können dann für Angreifer gefährlich werden.

Mutter Joppi ist erfahren - das Junge ist bereits ihr zehntes Baby. Sie hat ihr Kind auf einer Astgabel abgesetzt und kommt nur zum Säugen vorbei, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch. Vater Fletcher interessiere sich nicht weiter für seinen Sprössling.

Greifstachler (Coendou prehensilis) sind nachtaktive Nagetiere und verwandt mit Stachelschweinen und Meerschweinchen. Heimisch sind sie dem Zoo zufolge in den Regenwäldern Südamerikas und auf Trinidad. Dort leben sie in Baumkronen. Der lange Schwanz sichert sie als zusätzliches Greifwerkzeug beim Klettern.

In Deutschland werden Greifstachler nach Zoo-Angaben nur in Frankfurt gehalten. In menschlicher Obhut können die Tiere bis zu 26 Jahre alt werden.