grillsaison eröffnet

Welche Art zu grillen ist am besten? Die Unterschiede von Kohle, Gas und Elektro

Sonne satt und milde Temperaturen: Der Sommer steht vor der Tür und die Grillsaison läuft langsam an. Steak, Bratwurst und Co gehören auf alle Fälle aufs Rost. Doch wie grillt es sich am besten?

Von Alexander Wermter 18.05.2022, 18:05
Welche Grillart ist die beste Zubeireitungsmethode für das Grillgut?
Welche Grillart ist die beste Zubeireitungsmethode für das Grillgut? Foto: dpa/Markus Scholz/Symbol

Magdeburg/DUR - Bei steigenden Temperaturen und Sonne wird gern Zeit im Freien verbracht. Meldet sich der Hunger, sind Frühling und Sommer für das Grillen prädestiniert. Beliebte Klassiker auf dem Rost sind Steak und Bratwurst, aber auch Grillkäse sowie Gemüse. Grilltypen gibt es mehrere, aber was sind die Unterschiede und worauf muss beim Grillen mit Kohle, Gas und Elektrizität geachtet werden?

Grillen mit Holzkohle

Das Grillen mit Holzkohle gilt als Klassiker. Kohlegrills bestehen bei einfacheren Varianten aus dünnem Blech. Ein Grill, der viele Jahre halten soll, ist meist aus Edelstahl oder wie frühere Exemplare aus Stahl gefertigt. Die Holzkohle, die entweder stückig oder zu Briketts gepresst ist, wird in der Grillschale verteilt und leicht getürmt. Um lange Wartezeiten zu unterbinden, empfiehlt sich der Einsatz von Grillanzünder. In flüssiger Form wird er über der Kohle verteilt - in fester Form wird er zerkleinert und zwischen den Kohlestücken verteilt.

Wird der Grillabend länger, empfehlen sich Briketts, da diese die Wärme besser speichern. Beim Verbrennen von Kohle wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt, weshalb sich auch empfiehlt, andere Grillarten auszuprobieren. Bei dieser Methode werden dennoch Aromen freigesetzt, die sich auch beim Geruch bemerkbar machen und ein besonders Grillerlebnis bieten.

Grillen mit Gas

Wahre Grill-Experten schwören auf den Gasgrill, weil sich die Temperatur hierbei besser regulieren lässt. Sie bestehen meist aus Edelstahl und Aluminium und haben mehrere Gasbrenner. Je nach Größe des Grills sind unterschiedlich viele Brenner angebracht. So kann Grillgut, das mehr oder weniger Hitze benötigt, separat gegart werden.

Da eine Verbrennung des Gases beim Zünden startet, wird weniger Zeit als beim Kohlegrill benötigt. Gasflaschen, die für die Grillmethode benötigt werden, sind an Tankstellen oder Baumärkten erhältlich.

Grillen mit Elektrizität

Elektrogrills sind einfach bedienbar und flexibel einsetzbar - zumindest, wenn eine Steckdose in der Nähe ist. E-Grills haben eine Auffangschale, die mit Wasser befüllt wird. In diese tropft das Fett des erhitzten Grillguts ab. Das Rost wird auf eine Plastikvorrichtung aufgelegt, an der sich meist der An-Aus-Schalter befindet. Ist das Grillen beendet, kann das Wasser einfach entsorgt werden. Da beim E-Grill weniger Hitze entsteht als bei den Gas- und Kohlevarianten, gibt es weniger Rückstände auf dem Rost und dieses lässt sich einfacher säubern. Da die Rauchentwicklung sehr gering ist, bietet sich das Elektrogrillen auch für Balkone in Mehrfamilienhäusern an. Sie stellen je nach Ausführung eine kostengünstige Grill-Variante dar.

Welche ist die gesündeste Art zu grillen?

Da beim E-Grill keine fossilen Brennstoffe wie bei Gas und Kohle zum Einsatz kommen, kann diese als gesündeste Variante bezeichnet werden.

Welche Art zu Grillen ist am besten?

Hierbei kommt es auf die Vorlieben jedes Einzelnen an. Kohlegriller schwören auf den besonderen Geschmack, der durch die Verbrennung entsteht. Auch der Geruch bietet ein besonderes Aroma. Gasgriller sehen den Vorteil, dass die Hitze besser zu regulieren ist. Ein Elektro-Grill ist schnell einsatzbereit und einfach zu säubern.