Berlin (dpa) - Die Aktion "Geschlossen für morgen" will der unter der Corona-Pandemie leidenden Kultur-, Club- und Gastroszene helfen. Dazu gehört ein Video, das in leerstehenden Berliner Institutionen gedreht wurde, darunter im Delphi Theater, im Metropol und im Club Tresor.

Ein Bon-Drucker wirft in dem Beitrag leere Bons aus - als Sinnbild für fehlende Umsätze und laufende Fixkosten. "Trotz der angelaufenen Hilfsprogramme kämpfen viele Betriebe noch immer ums Überleben", erklärten die Initiatoren dazu am Donnerstag.

Hinter der Aktion steckt laut der Mitteilung neben der Solidaritätskampagne United We stream die Berliner Digitalagentur Buddybrand. Ziel ist, Initiativen wie United We Stream, #Alarmstuferot und Kiezretter mehr Unterstützung zu bringen. Auf einer Website gibt es Tipps, wie man helfen kann: "Bezahl für digitale Konzerte", "Besorg dir geiles Take-Away Food" oder "Spende für die Clubszene".

In der Hauptstadt ist die Clubkultur ein Aushängeschild und eine Touristenattraktion. Seit neun Monaten ist das Nachtleben wegen der Corona-Auflagen weitgehend in der Zwangspause. Im Sommer verlagerte sich das Partygeschehen zum Teil in die Parks, manche Clubs nutzten ihre Biergärten. Der bekannteste der Clubs, das Berghain, wurde zum Schauplatz einer Kunstausstellung. Aber auch die ist nun wie die Museen wegen Corona geschlossen.

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Video "Geschlossen für morgen"

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