London (dpa) - In einem wahren Feuerwerk von leuchtenden Farben, glitzernden Stoffen und kunstvollen Stickereien erzählt das Victoria & Albert-Museum in London die Geschichte des japanischen Kimonos von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis heute.

In der Ausstellung "Kimono: Kyoto to Catwalk" (Kimono: Von Kyoto zum Laufsteg) werden rund 300 Versionen des Traditionsgewands sowie seine Bedeutung und Verwandlung durch die Jahrhunderte präsentiert. Die Ausstellung wird am 29. Februar eröffnet und läuft bis zum 21. Juni.

Zu sehen sind spektakuläre Traditionsgewänder, wie zum Beispiel ein weißes Brautkleid mit Kapuze - Symbol für Keuschheit - und einer Brusttasche für Fächer, Kamm und einen kleinen Dolch. Kunstvoll mit Kranichen und Blumen bestickte Kinder-Kimonos und ein graues Hanf-Exemplar mit einer dramatischen Abbildung vom Berg Fuji stechen hervor. Kühne und schlichte Muster wechseln sich ab.

Der Einfluss auf westliche Mode und Designer wird unter anderem mit einem goldenen Star-Wars-Kostüm und Entwürfen von John Galliano für Dior, Alexander McQueen und Yves Saint Laurent deutlich. Björk, David Bowie, Boy George und Madonna haben Kimonos getragen. Ein Exemplar, das dem "Queen"-Musiker Freddie Mercury gehörte, ist ausgestellt.

   

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