Colbitz l Immer zufrieden mit ihrem herkömmlichen Telekom-Festnetz-Anschluss, wechselte ein älteres Ehepaar dann doch zu einem anderen Telefonanbieter – und erhielt einen Router.

„Das war von uns ein Fehler, denn seitdem funktioniert das Festnetz nur noch selten“, schrieben die beiden 75-Jährigen dem Leser-Obmann. Sie wollten wieder zurück zur Telekom, teilten sie diesem Anbieter und auch uns mit – aber bitte ohne Router, da beide nur das Festnetz und kein Internet nutzen und auch nicht über den Telefonanschluss Fernsehen wollen.

Doch auch der Wechsel klappte nicht reibungslos, unter der angegebenen Rufnummer waren die Leser nicht zu erreichen, obwohl der neue Anschluss längst schon eingerichtet sein sollte, wie die Telekom den Eheleuten in Colbitz (Landkreis Börde) versichert und das Erscheinen eines Technikers für den 22. Mai bei ihnen daheim angekündigt hatte.

Rufnummer wird geschaltet

„Da ist in der Tat bei uns etwas schiefgelaufen“, räumte Telekom-Sprecher Malte Reinhardt ein und versicherte dem Leser-Obmann, dass dieser Fehler schnellstmöglich behoben werde.

Weil während des Anbieterwechsels auch das Produkt geändert wurde, sei der Anschluss leider nicht sauber bearbeitet worden. Doch das werde nun rasch bereinigt, der Anschluss unserer Leser binnen weniger Tage mit der gewünschten Rufnummer geschaltet.

Für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldige sich die Telekom bei den Kunden, die allerdings auch künftig nicht ohne Router im Haus telefonieren können. Es gibt zwar einen Tarif nur für Festnetz-Telefonie, aber auch dafür werde der Router benötigt, teilte der Unternehmenssprecher mit.