Magdeburg l Als sich Paul und Robert im Sommer 2011 am Timmendorfer Strand  von den Anstrengungen des zurückliegenden Schuljahres erholten und Kraft für das neue tankten, freuten sie sich auch  auf den weiterhin gemeinsamen Schulbesuch. Denn nach dem vierten Schuljahr wollten die Zwillinge gemeinsam aufs Gymnasium wechseln, was damals aber nur einem der beiden Zehnjährigen von Seiten der Grundschule empfohlen worden war.

Die Eltern indes waren der Auffassung, „dass die Schüler mit einer zu frühen Selektion hohem psychischem Druck ausgesetzt sind. Das kann sich bei Zwillingen durch die enge Bindung noch verstärken.“ Aber letztlich konnten ihre Söhne – auch nach Einschaltung des Leser-Obmanns – doch gemeinsam das Gymnasium besuchen und haben vor wenigen Wochen nun beide ihr Abiturzeugnis erhalten. „Sie haben uns entscheidend unterstützt, dass die Zwillinge schultechnisch nicht getrennt wurden“, schrieben sie nun, acht Jahre später, der Redaktion Leser-Obmann.

Hilfe und Unterstützung in ganz anderer Sache erhofft sich derzeit auch Renate Peters in Magdeburg-Neu Olvenstedt vom Leser-Obmann. Im Rollstuhl sitzend, suche sie seit Wochen verzweifelt nach einer Physiotherapeutin, die zu ihr zum Hausbesuch komme, schrieb sie.

Das Rezept für Krankengymnastik liege vor, doch habe sie bisher niemanden gefunden, bei dem sie es einlösen konnte. „Ich habe mich schon an die Berufsvereinigung der Physiotherapeuten, an die Krankenkasse und den Kassenärztlichen Dienst gewandt – aber erfolglos“, schrieb die Magdeburgerin und hofft, dass sich durch die Veröffentlichung ihres Problems jemand findet, der helfen kann.