Berlin (dpa) - Billy Porter (50) kann sein aufsehenerregendes Kleid von den Oscars nicht mehr tragen. "Es ist in einem Museum in Boston", sagte der Schauspieler am Donnerstagabend in Berlin am Rande der "GQ Men of the year"-Awards.

Der Schauspieler hatte bei der Oscar-Verleihung im Februar in einem schwarzen Smokingkleid des Designers Christian Siriano für viel Aufsehen gesorgte.

Nach Berlin, wo er von "GQ" in der Kategorie "Style" geehrt wurde, kam er vergleichsweise unauffällig. "Es hätten sich doch viele lustig gemacht, wenn ich wieder sowas angehabt hätte." Stilistisch rät Porter aber unbedingt zu Wagemut: "Zieh dich für den Job an, den du gerne hättest - und nicht für den, den du hast."

Porter, Star der Dragqueen-Serie "Pose" und mit einem Mann verheiratet, würde gerne nach eigenen Worten das schwule Nachtleben von Berlin erkunden, hat aber dafür diesmal keine Zeit. Diesmal sei er nur einen Tag in Berlin, aber er freue sich schon zurückzukommen und am 22. November den International Music Award in der Verti Music Hall zu moderieren, sagte Porter der dpa.

GQ Men of the Year Awards (Deutschland)