Berlin (dpa) - Schauspieler und Regisseur Florian David Fitz (43) hat Zweifel, wie viel die MeToo-Debatte bewirken kann. "Es beschäftigt uns alle, aber ich weiß eben nicht, ob es am Ende zu dem führt, was wir eigentlich alle wollen: Dass das Problem gelöst wird", sagte Fitz am Rande der Berlinale.

"Was auf jeden Fall gut ist, ist, dass es da jetzt einen öffentlichen Druck gibt und dass alle ein bisschen Schiss davor haben." Er glaube auch, dass sich die Situation sogar schon ein bisschen verändert habe, sagte Fitz. "Aber was es nicht ausräumen wird, das ist Machtmissbrauch. Das wird es immer geben. Und da weiß ich auch nicht, wie man dem beikommen soll."

Auch wegen der MeToo-Debatte sind in diesem Jahr Gleichberechtigung, Macht, Gewalt und sexueller Missbrauch wichtige Themen beim Filmfestival Berlinale.