Köln (dpa) - Frank Schätzing würde gerne ins Jahr 3000 reisen. Angesichts der immer schnelleren Entwicklung der Menschheit wäre es enorm spannend, einen Blick in diese ferne Zukunft zu werfen, sagte der Erfolgsautor der Deutschen Presse-Agentur zu seinem neuen Thriller "Die Tyrannei des Schmetterlings".

Menschen werde es dann auf jeden Fall noch geben, ist sich der 60-Jährige sicher. "Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass es dann Menschen in anderen Galaxien gibt." Sollten wir den Weg dorthin nicht finden, werde die künstliche Intelligenz eine kosmische Abkürzung für uns finden, um die gewaltigen Distanzen zu umgehen.

Eine Zeitreise in die eigene nahe Zukunft würde Schätzing dagegen nicht machen wollen. "Ich will nicht wissen, was mir passiert. Ich glaube, der größte Fluch wäre wirklich, wenn wir unsere Zukunft sehen könnten. Dadurch würden wir sehr unfrei werden."

Die Tyrannei des Schmetterlings