Berlin (dpa) - Wer in der Halbzeitpause beim Super Bowl mit einem Kurzkonzert für Unterhaltung sorgen darf, gehört zu den angesagtesten Größen der Musikbranche. Lady Gaga hatte schon die Gelegenheit, Jennifer Lopez, Shakira oder The Who. Am vorvergangenen Sonntag war nun The Weeknd an der Reihe.

Der kanadische Star hat mit seinem fulminanten Auftritt bei Fans im Football-Stadion von Tampa, Florida, vor allem aber bei einem Millionenpublikum an den Fernsehern für Aufsehen gesorgt. Der mehrfache Grammy-Gewinner führte im knallroten Glitzer-Jacket eine Handvoll seiner bisherigen Erfolge als Medley auf, das mit "Blinding Lights" endete, laut GfK Entertainment auch Hit des Jahres 2020 in Deutschland.

Unterstützt wurde der Künstler, der heute 31 wird, bei der futuristisch-glamourösen Einlage von zig Tänzern und Feuerwerken. Für viele Kommentare in sozialen Medien sorgte dabei ein Teil der Show, in dem der Sänger in einem Spiegelkabinett mit wackeliger Kamera gefilmt wurde und sich dabei um sich selbst drehte. Dazu lief "I Can't Feel My Face", eine seiner Nummer-eins-Singles in den USA. 

Geboren am 16. Februar 1990 als Abel Makkonen Tesfaye in Toronto, gilt The Weeknd mit seinem elektronischen Sound, der Anleihen bei Michael Jackson macht, als Musik-Avantgardist, der die US-Industrie in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt hat.

In der Super-Bowl-Halbzeit der National Football League NFL auf einer der größten Bühnen der Welt zu stehen bedeutet indes nicht nur einen Ritterschlag, sondern meist auch einen weiteren Karriereschub.

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