Hannover (dpa) - Soyeon Schröder-Kim (50), Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder (76), gewährt im Corona-Jahr bei Instagram Einblicke in das Privatleben des Paares.

Ihr Ehemann sei damit einverstanden, sagte die Unternehmerin in Hannover der Deutschen Presse-Agentur. "Ich lade keine privaten Bilder hoch, wenn mein Mann nicht zustimmt." Soziale Medien seien wichtig, um in der Pandemie Kontakte aufrecht zu erhalten, zu ihrer Familie in Korea sowie zu Geschäftspartnern. "Die vernetzte Welt wie Instagram kennt kein Alter", betonte Schröder-Kim.

In den vergangenen Wochen postete sie etwa Bilder des früheren SPD-Chefs mit grimmiger Miene beim Haareschneiden daheim oder galant mit einem Strauß Hagebutten im Arm.

Die Postings dürfen lustig sein. "Humor ist generell sehr wichtig in unserem Leben. Humor ist eine Leichtigkeit und Erfrischung des Lebens." Die 50-Jährige teilt mit ihren 22.000 Followern Rezepte koreanischer Gerichte - Schröder ist dann am Herd zu sehen, einmal mit nackten Oberarmen. Die Gerichte mit viel Gemüse und Fisch seien für ihn eine willkommene Abwechslung, sagte sie. "Mein Mann hat sich auch früher nicht nur von Currywurst ernährt."

Bei Instagram wirbt das Paar zudem für die Corona-Impfung oder fürs Maskentragen. Sie habe sich gewundert, dass am Beginn der Pandemie sich selbst Funktionäre deutscher Ärzteverbände gegen die Maskenpflicht ausgesprochen hätten, sagte Schröder-Kim. "Es ist gut, dass man inzwischen den Wert der Maske erkannt hat."

In Korea gebe es sogar einen eigenen Begriff dafür, dass sich jeder rücksichtsvoll, respektvoll und fürsorglich den Mitmenschen gegenüber verhalten müsse. Jeder trage daher einen Mund-Nasen-Schutz.

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Soyeon Schröder-Kim bei Instagram