Hohenseeden l Eine Betrugsmasche per Telefon hat bei einem aufmerksamen Hohenseedener nicht funktioniert. Der 61-Jährige war von einer angeblichen Rechtsanwaltskanzlei aus Hamburg angerufen worden. Er sollte 1600,80 Euro auf ein Konto in der Türkei überweisen. Der Hohenseedener sollte eine angeblich ausstehende Teilnahmegebühr für ein Gewinnspiel aus dem Jahr 2011 begleichen.

Das machte den Angerufenen stutzig. Er hatte an einem in Frage kommenden Gewinnspiel gar nicht teilgenommen. Auch eine schriftliche Zahlungsaufforderung hatte der Hohenseedener zuvor nicht erhalten

Das Geld sollte nach Polizeiangaben an einen Herrn Suleyman Mentes in die Türkei überwiesen werden. Warum das Geld eigentlich auf ein ausländisches Konto überwiesen werden sollte, beantwortete die vermeintliche Kanzlei damit, dass die Gewinnspiele in Deutschland abgeschafft worden seien und jetzt alle derartigen Firmen ihren Sitz im Ausland haben würden.

Dem offensichtlich als Opfer auserkorenen Hohenseedenerin wurde die ganz Sache zu bunt und er legte auf.