Schutzmaßnahme

Auch im Jerichower Land noch kein Ende der Maskenpflicht

Trotz weniger Infizierter im Jerichower Land sind nicht überall unbedeckte Gesichter gestattet

Von Thomas Pusch
Obwohl es seit zehn Tagen im Jerichower Land  keine Corna-Neuinfektionen gibt, bleibt die Maskenpflicht in vielen Bereichen bestehen. Unter anderem in Bussen.
Obwohl es seit zehn Tagen im Jerichower Land keine Corna-Neuinfektionen gibt, bleibt die Maskenpflicht in vielen Bereichen bestehen. Unter anderem in Bussen. Foto: dpa

Burg - Eine niedrige Inzidenz im Jerichower Land, seit Tagen keine Neuansteckung mit dem Coronavirus - das sorgt bei vielen für Unsicherheit, welche Vorschriften jetzt noch gelten. Manche sind gar der Überzeugung, dass die Maskenpflicht komplett aufgehoben ist. Doch damit liegen sie falsch, wie der Landkreis auf Nachfrage der Volksstimme klarstellte.

So ist im Öffentlichen Personennahverkehr, zu dem neben Bussen und Bahnen auch Taxis gehören, nach wie vor eine medizinische Maske zu tragen. Auch in Geschäften und in Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege, beispielsweise Friseure, ist die Maske vorgeschrieben. Dadurch soll die Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen oder Aussprache verringert werden.

Zudem ist in Schulgebäuden grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt nicht  für Bereiche, die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind, sowie in Einzelbüros und Unterrichtsräumen, den Schulsport und ohnehin von der Maskenpflicht befreite Personen.

Zudem müssen Gäste in geschlossenen Räumen auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen in Hotels sowie in Restaurants bis zum Erreichen des Platzes einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gleiches gilt für Kultureinrichtungen: Maske bis zum Erreichen des Platzes.

Achtung auch bei Krankenhausbesuchen

Die Maskenpflicht gilt ebenso auch für die Besucher in geschlossenen Räumen von Messen, Ausstellungen sowie von Wochen-, Spezial- und Jahrmärkten.

Kunden von Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massage- und Fußpflegepraxen, Piercing- und Tattoo-Studios und ähnlichen Betrieben und der medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere die durch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Medizinische Fußpfleger (Podologen) müssen eine Maske tragen oder es werden in den Einrichtungen andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen.

Bei Sportveranstaltungen, die die Personenbegrenzung überschreiten dürfen, müssen Zuschauer, wenn sie sich nicht auf ihrem Platz befinden, eine medizinische Maske tragen. Gleiches gilt für die Besucher von Kranken- und Pflegeeinrichtungen.