Gerwisch l Auf dem Hof hat in den Herbstferien schwere Technik gearbeitet. Ein alter Betonweg wurde aufgenommen, der Boden ausgekoffert und geschottert. Mit Beginn der Schule sollten die gröbsten Arbeiten, die nur mit Bagger und Lkw zu bewältigen sind, abgeschlossen sein, um die Gefährdung der Kinder so gering wie möglich zu halten. Noch bis zu drei Wochen, schätzt Bauleiter Robert Ramm vom Tief- und Landschaftsbau Büden, würde man brauchen, um den Hauptpart der Bauarbeiten zu erledigen.

Entstehen wird neben einer gepflasterten Stellfläche für das im Notfall anrückende Feuerwehrfahrzeug – die Fläche ist ein Bestandteil des Sicherheitskonzeptes der Schule – auch ein Spielbereich für die jüngsten Schulkinder, eingefasst mit Steinblöcken. Dort soll Sand eingebracht werden, mit dem die Kleinen nach Herzenslust Formen und Matschen können. Das war der ausdrückliche Wunsch der Kinder.

Eine ebene Spielfäche

Bei der Erarbeitung des Hofkonzeptes hatten Landschaftsarchitektin Annett Kriewald, der bauausführende Betrieb und die Verwaltung eng mit den Kindern, Eltern und der Lehrerschaft zusammen gearbeitet. Mancher Wunsch machte die Ideen von Annett Kriewald zunichte. Zum Beispiel hatte sie im hinteren Bereich eine kleine Anhöhe vorgesehen. Die Eltern jedoch forderten eine ebene Spiel- und Bewegungsfläche aus Rasen.

Bilder

Zentrum des neu gestalteten Schulhofes ist ein kleines Rundtheater, das aus Steinblöcken gebildet wird. „Hier liegt die Lieferzeit bei rund acht Wochen“, weist Robert Ramm auf den Fortgang der Arbeiten hin. Über das Theater spannt sich ein Sonnensegel. Es gibt Strom- und Wasseranschluss. Insgesamt sind 900 Quadratmeter Pflaster, 500 Quadratmeter Wegeflächen und 500 Quadratmeter Rasen anzulegen.

220.000 Euro Kosten

In den Vorjahren wurden bereits eine Laufbahn mit Sprunggrube und ein Bolzplatz geschaffen. Insgesamt liegen die Kosten für die Neugestaltung des Hofes bei 220.000 Euro.