Burg/Lostau l Entlang der Autobahn 2 kommt es seit Anfang der Woche zu Einschränkungen zwischen den Anschlussstellen Burg-Zentrum und Lostau. Dort erfolgt auf beiden Richtungsfahrbahnen eine Baumaßnahme zur zyklischen Unterhaltung der Betonfahrbahn, heißt es von der Landesstraßenbaubehörde. „Im Rahmen dieser erforderlichen Fahrbahnsanierung wird der komplette Fugenverguss erneuert, einzelne Betonfahrbahnplatten gehoben und einzelne gebrochene Betonfahrbahnplatten werden erneuert“, erklärt Fachbereichsleiter Christoph Krelle. Noch bis Ende September werden die Bauarbeiten andauern und sich die Autofahrer in Geduld üben müssen.

Da es sich dabei um eine Wanderbaustelle handelt, wird die Verkehrsbehinderung täglich an einer anderen Stelle zwischen den Anschlussstellen sein. „Es werden bis auf einzelne Leistungen, wie beispielsweise der Austausch der Betoneinzelfelder, welche nur auszuführen sind, wenn man zwei Fahrstreifen sperrt, immer zwei Fahrstreifen für die Verkehrsteilnehmer zur Verfügung stehen“, sagt Krelle. Die Baukosten für die Maßnahme betragen insgesamt eine Million Euro.

Ab Oktober Gegenspur dran

Erst vor wenigen Wochen wurden im gleichen Abschnitt der Autobahn passive Schutzeinrichtungen vor Bauwerken und Schilderbrücken nach einer neuen Vorschrift umgerüstet. „Die jetzigen dort ausgeführten Leistungen beziehen sich auf eine Fahrbahnsanierung und konnten nicht im Zuge der vorherigen Bauarbeiten mit ausgeführt werden, da beide Leistungen unterschiedliche Sperrsysteme für die Ausführung benötigen“, macht der Fachbereichsleiter der Landesstraßenbaubehörde deutlich.

Ab Oktober wird es im gleichen Bereich der Autobahnstrecke in Fahrtrichtung Hannover eine weitere Baumaßnahme geben. Dort wird dann die beschädigte Entwässerungsanlage am Mittelstreifen saniert. „Während dieser Bauzeit wird der Verkehr auf zwei Fahrstreifen aufrechterhalten“, sagt Krelle.