Ziepel/Loburg l „Oh, kommet zur Krippe...“ diese Aufforderung ging am Wochenende an alle, die sich die Heiligabend-Szene nur zu gerne bildlich vorstellen. Maria, Josef, Jesuskind und all die anderen Beteiligten der Weihnachtsgeschichte konnten am Sonnabend von den Besuchern des Ziepeler Weihnachtsmarktes bestaunt werden.

In über 60 Darstellungen wurde die Geschichte vom Geburtsort Jesu dargestellt. Mal aus Holz, mal aus Glas, mal kitschig, mal filigran, mal modern, mal rustikal.

Schöne Erinnerungen

Egal ob selbstgebaut oder im Laden gekauft: alle Exponate sind ihren Besitzern etwas wert. Teils verraten Hinweisschilder mehr über die Geschichte der Krippen. „Aus einem einzigen Stück Baumstamm geschnitzt“, steht auf einem Zettel, „eine schöne Erinnerung an den Opa“ auf einem anderen.

Zusammengetragen haben die Ausstellung die Ziepelerin Lissy Naujoks und der Loburger Bernhard Stöhr. Beide sind selbst leidenschaftliche Krippensammler. Für die Ausstellungen hatten sie die Bürger dazu aufgerufen, ebenfalls Krippen bereitzustellen. Daraufhin hatten viele Leute im heimischen Keller und auf dem Dachboden gestöbert und waren tatsächlich fündig geworden.

Die Ausstellung ist inzwischen umgezogen und wird am dritten Adventswochenende (Sonnabend, 16., und Sonntag, 17. Dezember) in der St. Laurentiuskirche Loburg jeweils in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zu sehen sein. Wer seine Weihnachtskrippe auch noch zeigen möchte, kann diese entweder rechtzeitig bei Bernhard Stöhr abgegeben oder persönlich in der Kirche nach vorheriger Absprache aufbauen. Veranstalter sind hier die katholische und evangelische Kirchengemeinde von Loburg.

Lesungen an beiden Tagen

An beiden Tagen werden außerdem um 15 und um 16 Uhr Weihnachtsgeschichten gelesen. Am Sonntag, 17. Dezember, um 17 Uhr findet zudem das Konzert der Loburger Chöre in St. Laurentius in Loburg statt.