Burg l Pendler aus der Kreisstadt, die morgens mit dem Rad zum Bahnhof fahren, suchen seit einigen Tagen den Fahrradständer am Burger Bahnhof. Die Abstellmöglichkeit für die Zweiräder war über Nacht verschwunden. Seit einigen Tagen stehen nun viele Fahrräder am Bahnsteig. Das Geländer dient hier als Abstellmöglichkeit und auch zum Anschließen.

Umsetzung sang- und klanglos

Dabei hatte die Stadt die Umsetzung des Fahrradständers angeordnet, sagte Pressesprecher Bernhard Ruth. Offenbar sei die Verlegung des Fahrradständers nicht optimal kommuniziert worden, sagte er auf Nachfrage. Die Parkmöglichkeit für die Zweiräder wurde an den Rand des Busbahnhofes verlegt, erzählte er. Das sei notwendig geworden, weil die Tiefbauarbeiten inzwischen bis an die Unterführung reichen. Um den Bauarbeitern ausreichend Platz für die Bauarbeiten zu geben, musste ein größerer Bereich abgesperrt werden. Selbst der Fahrkartenautomat war gestern Baustelle. Fahrgäste der Bahn, die ein Ticket erwerben wollten, mussten über die Baustelle laufen, um an den Automaten zu gelangen.

Hinweisschilder für Radfahrer, die auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit für den Drahtesel sind, fehlen allerdings an der Baustelle. Einige Pendler haben die neue Position des Fahrradständers offenbar selbst entdeckt. Aber längst nicht alle.

Nach den Tiefbauarbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz soll der Fahrradständer wieder umgesetzt werden, kündigte Bernhard Ruth an. Dabei werde der Radparkplatz besonders hergerichtet und auch künftig überdacht. Die Räder könnten dann auch bei schlechtem Wetter vor Regen geschützt abgestellt werden, kündigte er an. Bis dahin wird es aber noch einige Tage dauern.

Viel Zeit bis zur Eröffnung der Landesgartenschau bleibt den Bauarbeitern nicht mehr. Der Bahnhof mit der Tourist-Information ist der Ausgangspunkt für die Besucher der größten Gartenschau im Land. Bis zur Eröffnung sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das gelte auch für den Fahrradständer. Längst nicht alle Besucher der Landesgartenschau dürften mit dem Auto anreisen. Einige Besucher aus dem näheren Umland nutzen dabei wahrscheinlich ebenso das Fahrrad und können es dann am Ausgangspunkt bequem abstellen, ist der Plan.