Hohenwarthe l Sie ist noch immer unklar: die Zukunft des Elbschlösschens in Hohenwarthe. Jetzt ist aber offenbar noch einmal Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Bei einem Treffen zwischen dem Eigentümer des Geländes, Thomas Lamla, Landrat Steffen Burchardt (SPD), dem Baudezernenten des Landkreises Stefan Dreßler, Mösers Bürgermeister Bernd Köppen und Lamlas Berater Lutz Wabnitz wurde über die nach wie vor anstehenden Probleme gesprochen.

Lamla plant hier, Häuser für ein altersgerechtes Wohnen zu errichten. Zwei Reihenhaus-Zeilen sollen es werden mit etwa 15 Einheiten und dazugehörigen Gärten. Einen gemeinsamen Grillplatz soll es geben und eine angrenzende Gaststätte, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sein soll. So jedenfalls der Stand vom April 2017.

Bauen nur mit Lärmschutz

Fest steht: Eine Baugenehmigung kann nur dann erteilt werden, wenn zuvor die Probleme mit dem Lärmschutz behoben werden. Konkret geht es darum, dass ein Lärmschutzgutachten zu hohe Werte festgestellt hatte. Die Realisierung des Lärmschutzes ist nun bereits seit zwei Jahren ein ungelöstes Problem. Soll eine Wand gebaut oder ein Wall errichtet werden? Sieht der Investor vielleicht sogar von seinen Plänen ab?

Wie Bürgermeister Bernd Köppen jetzt mitteilte, sind die Beteiligten übereingekommen, dass der Bauherr die Pläne überarbeitet und dass die notwendigen baurechtlichen Schritte eingeleitet werden. „Wir als Gemeinde unterstützen das Projekt“, betonte Köppen erneut.

Elbschlösschen ist nun Ruine

Das einstige, weit über Hohenwarthe hinaus bekannte und beliebte Ausflugslokal Elbschlösschen ist heute nur noch eine Ruine. Das Haupthaus mit Saal wurde bereits vor Jahren abgerissen. Der noch vorhandene Teil der damaligen Terrasse, mit wunderbarem Ausblick auf die Elbe, wird offenbar nur noch als Müllsammelplatz genutzt.