Burg l Vier Wahllokale öffneten für die noch nicht wahlberechtigten Kinder und Jugendlichen aus Burg und Umgebung. Im Rahmen der U18-Wahl konnten sie ihre Stimme abgeben und somit am demokratischen Prozess teilnehmen. „Kinder sind Teil der Demokratie und wir müssen ihnen eine Stimme geben und sie nicht ausschließen“, so Streetworkerin Katja Treffky, die mit ihrem Team die vier Wahllokale in Burg betreute.

Vier Wahllokale

Im Burger Roland-Gymnaium, der Diesterweg-Sekundarschule, der Berufsschule Conrad Tack und auf dem Gummersbacher Platz konnten die Mädchen und Jungen ihre Zweitstimme abgeben, also eine Partei wählen. „Bei der U18-Wahl konzentrieren wir uns bewusst auf die Zweitstimme um die Kinder und Jugendlichen langsam an Politik heranzuführen“, begründete Treffky.

Schülerin Zoe Polefka war am Freitag die Erste, die im Roland Gymnasium ihr Kreuz machte. „Ich habe mir noch gar nicht viele Gedanken um die Wahl gemacht, finde es aber gut, dass auch Kinder hier wählen dürfen“, so die Elfjährige, die von Christiane Groß vom Jugendwerk Rolandmühle den Wahlzettel erklärt bekam. Schnell machte sich die Schülerin auf in die Wahlkabine und kam mit einem gefalteten Zettel zurück. „Erledigt!“, sagte sie stolz und steckte den Wahlschein in die Urne. Zahlreiche Schüler gaben in Burg am Freitag ihre Stimme ab. Zahlen gibt es vorerst nur für Sachsen-Anhalt. Da führt bei den jungen Wähler die CDU/CSU (26 Prozent) gefolgt von der SPD (18 Prozent) den Grünen (14 Prozent) und der AfD (11 Prozent). Die Linke lag bei knapp neun Prozent und die FDP bei fünf Prozent. Aufgrund des Datenschutzes war ein Ergebnis für Burg nicht verfügbar, so die Koordinatoren der U18-Wahl.

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