Burg l Ihr Name steht fortan mit anderen Persönlichkeiten im Goldenen Buch der Kreisstadt – Dominik Patté, Stefan Vogt, Gabriel Giese und Anna Maria Brandenburg. Zusammen bilden sie das Ensemble Cat-stairs – das Kabarett und zusammen haben sie in Burg kulturelle Zeichen auf hohem Niveau gesetzt. Mit dem 20-jährigen Bühnenjubiläum verabschiedet sich das Quartett nun von der Bühne im Evangelischen Gemeindehaus. Bis heute haben Cat-stairs fast 30 Programme mit wohlplatzierten Pointen, spöttischen Sticheleien oder musikalischen Parodien auf die Bühne gebracht und viele Burger und Gäste aus der Region begeistert. Aus diesem Grund würdigten Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) und Stadtratsvorsitzender Markus Kurze (CDU) am Sonnabendabend die künstlerische Arbeit der jungen Leute. „In den letzten Jahren hat sich das Ensemble von Laien zu Kabarettprofis entwickelt. Die Katzen stiegen quasi die Treppe immer weiter hinauf. Pointenreich und hartnäckig wurden die kleinen und größeren Ungereimtheiten des Lebens, vor allem aber auch die politischen Akteure aufs Korn genommen“, resümierte der Stadtchef. Jetzt seien sie auf der letzten Stufe der Burger Katzentreppe angekommen. „Das Ziel ist erreicht. Ein wenig Wehmut macht sich bei vielen Kabarettfreunden breit. Keiner wird mehr fragen ,Sind wir noch zu retten?‘ oder ,Da war schon viel Schönes dabei‘“, blickte Rehbaum auf einige Programmtitel zurück. Auch für Kurze stehe fest, dass mit Blick in die Zukunft ein ganz besonderes Kulturangebot fehlen werde.

Letztlich, so der Bürgermeister, müsse man aber Verständnis dafür haben, dass berufliche und private Entscheidungen im Leben auch Vorrang hätten. Auch wenn der Wunsch nach einer Neuauflage des Kabaretts insgeheim bleibe. Nichts ist ausgeschlossen. „Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, antwortete Cat-stairs-Gründer Dominik Patté.