Mit 140 Teilnehmern geht das größte Feld seit Jahren in Gommern an den Start der 34. Ausgabe

Der Seenlauf macht Lust auf mehr

Von Marco Papritz

Über 140 Läufer und Walker haben sich in diesem Jahr an den Seenlauf in Gommern gewagt. Damit zählt die Veranstaltung in ihrer 34. Ausgabe an sich zum großen Gewinner und war von einer ausgelassenen Stimmung geprägt.

Gommern l "Solch einen Ansturm habe ich in den vergangenen Jahren nicht erlebt", sagt Volker Schulze-Dammert, als er kurz von seinem Computer hochschaut und auf die Reihe derer blickt, die sich für den 34. Gommeraner Seenlauf anmelden möchten. Bereits vor dem Startschuss gerät er zusammen mit Torsten Kahlo, der ebenfalls die Anmeldungen entgegen nimmt, ins Schwitzen, obwohl beide selbst nicht an den Start gehen. Dafür aber über 140 andere Läufer und Walker.

Der weitest gereiste Teilnehmer kommt aus Potsdam, um sich auf die Strecke, die über eine 10,5-Kilometer-Distanz am Plattensee, am Gisela- und Edersee als auch am Kolumbussee entlang führt. Den Hobbysportlern wird ein Eindruck gegeben, was Gommern zu bieten hat.

Um einen möglichst bleibenden Eindruck zu hinterlassen und in den kommenden Jahren die Teilnehmerzahl zu vergrößern, gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen beim Seenlauf. Parkplätze werden professionell zugewiesen, die Entfernungen entlang der Strecke sind so ausgewiesen, wie es der Deutsche Laufverband (DLV), dessen Mitglied die Veranstaltung ist, vorschreibt, die Ehrungen werden mehr zelebriert. Von vielen Dingen, die die Organisatoren im Hintergrund auf die Beine gestellt haben, bekommen die Läufer freilich nicht viel mit, da sie sich auf ihre Strecke konzentrieren. Das ist wohl das größte Kompliment, was den freiwilligen Helfern gemacht werden kann. Entsprechend erleichtert ist Ute Öhlschläger, die den Staffelstab des Organisators von Klaus Schulze übernommen hat, nach ihrer Premiere: "Ich bin froh, dass alles geklappt hat." Höhepunkt des Tages ist der umjubelte gemeinsame Zieleinlauf der Walker.