Körbelitz l Ein Waldbrand in einem Privatwald zwischen Körbelitz und Wörmlitz, in der Gemarkung Möser, forderte am Sonntagnachmittag Feuerwehren aus drei Gemeinden. Im Zuge der nachbarschaftlichen Löschhilfe wurden die Feuerwehren Körbelitz und Möser aus der Gemeinde Möser alarmiert. Auch die Feuerwehr Gerwisch aus der Gemeinde Biederitz und die Feuerwehren Wörmlitz, Ziepel und Büden aus der Stadtgemeinde Möckern halfen beim Löschen.

Insgesamt rückten zwölf Fahrzeuge mit 58 Einsatzkräften an, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Am Einsatzort gestaltete sich die Löschwasserversorgung zunächst schwierig.

Löschwasservorrat angezapft

Die Brandbekämpfung wurde mit Hilfe der in den Einsatzfahrzeugen befindlichen Löschwasservorrat durchgeführt. Im gleichen Zuge verlegte die Feuerwehr Körbelitz rund 600 Meter Schlauchleitungen von einer Wasserentnahmestelle auf der gegenüberliegenden Seite der Landesstraße 52, bis hin zur Einsatzstelle. Mehr als zwei Stunden waren die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt.

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Das Feuer bedrohte kurzzeitig das Wohnhaus des Waldbesitzers, konnte aber durch die eingesetzten Feuerwehren eingedämmt und letztendlich bekämpft werden. Während der Löscharbeiten war die Landesstraße 52 zwischen Körbelitz und Wörmlitz von der Polizei in beide Richtungen vollständig gesperrt. Viele Verkehrsteilnehmer mussten deshalb bei Erreichen der Einsatzstelle wieder umkehren. Viele nutzten Schleichwege, um ihre Ziele zu erreichen.

Zwei Hektar beschädigt

Nach der erfolgreichen Bekämpfung des Bodenlauffeuers und entsprechenden Restlöscharbeiten, die ein Aufflammen verhindern sollten, wurden durch den Abschnittsleiter des Landkreises, Bernd Girke, dem Einsatzleiter vor Ort, Torsten Quenstedt und dem zuständigen Mitarbeiter des Betreuungsforstamtes Nedlitz, Dieter Stellmacher, eine in Mitleidenschaft gezogene Fläche von zwei Hektar festgestellt.

Der Landkreis hat die Waldbrandwarnstufe gestern auf die höchste Stufe, fünf, heraufgesetzt. Dies bedeutet eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Es ist somit verboten den Wald außerhalb der Wege zu betreten. Ausnahmen gelten nur zu Kontrolltätigkeiten durch die Forstbehörde sowie für Kräfte des Brandschutzes, Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes.