Burg l Alarm am frühen Abend: Der Pizzaproduzent Hasa in Burg meldete gegen 17.20 Uhr ausgelaufenes Quecksilber in der Werkstatt. Eine knappe halbe Stunde später konnte Wolfram Stukenberg, Leiter der Stadtfeuerwehr Burg, bereits Entwarnung geben. „Das war nur eine ganz geringe Menge, die da ausgelaufen ist“, so Stukenberg. Wir sind jetzt dabei, das Quecksilber aufzunehmen.“ Ausgerückt war die Feuerwehr mit acht Einsatzkräften und dem Einsatzleiter. Da zu dem Zeitpunkt noch nicht feststand, um welche Menge des giftigen Schwermetalls es sich handelt und die Substanz bereits bei Zimmertemperatur Dämpfe abgibt, mussten die Feuerwehrleute mit Spezialanzügen ausgerüstet in das Gebäude.

Quecksilber wurde vor Jahrzehnten noch häufiger genutzt, etwa bei der Herstellung von Thermometern, von Knopfzellen und Batterien, bei der Goldwäsche, in der Heilkunde, der Kosmetik oder aber auch als Beizmittel für Saatgut verwendet. Trotz seiner Gefährlichkeit ist die Verwendung von Quecksilber nicht gänzlich verboten, zumindest aber gravierend eingeschränkt worden.