Küsel l Ein Scheunenbrand hat am späten Montagabend acht Ortsfeuerwehren der Stadt Möckern mit 62 Kameraden mit insgesamt 13 Fahrzeugen in der Dorfstraße in Küsel in Atem gehalten. „Als Polizei und die erste Feuerwehr am Brandort eintrafen, stand die Scheune bereits voll in Brand“, so Einsatzleiter Torsten Quandt. Das Feuer drohte zu diesem Zeitpunkt, auf einen weiteren Holzstall überzugreifen. Außerdem bestand die Gefahr, dass sich die Flammen auf den in der Nähe befindlichen Wald ausbreiten könnten.

Die Anwohner des angrenzenden Wohnhauses wurden, so die Polizei, durch Zeugen über den Brand auf ihrem Grundstück informiert und verließen umgehend das Gebäude. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gegen 21.45 Uhr waren Polizei und Feuerwehr über den Brand informiert worden. Im Einsatz waren Kameraden der Ortsfeuerwehren Küsel, Krüssau, Theeßen, Grabow, Drewitz, Stresow, Dörnitz und Wüstenjerichow. „Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf den in unmittelbarer Nähe stehenden Holzstall und das Wohnhaus verhindert werden“, so Torsten Quandt. In der Scheune waren nicht viele Gegenstände untergebracht.

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Schadenshöhe unklar

Völlig ausgebrannt ist die etwa zehnmal sieben Meter große Holzscheune. Um das Löschwasser an die Brandstelle zu bekommen, mussten zehn C-Leitungen und 15 B-Leitungen zu zwei Löschwasserstellen verlegt werden. Es entstand Sachschaden in bisher noch unbekannter Höhe. Die Polizei ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung.

„Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf den in unmittelbarer Nähe stehenden Holzstall und das Wohnhaus verhindert werden.“

Torsten Quandt, Einsatzleiter

Um 22.25 Uhr konnten die ersten Kameraden den Brandort verlassen. Während der Löscharbeiten musste die Landesstraße 52/Ortsdurchfahrt voll für den Verkehr gesperrt werden. Sie wurde kurz vor 23 Uhr wieder frei gegeben.