Burg l Auch optisch soll die Landesgartenschau (Laga) 2018 eine Einheit mit der Stadt der Türme bilden. Schon deshalb bildet das Logo des Landesfestes die typischen Türme markant ab. „Dieses für die Stadt typische Erscheinungsbild soll sich nun an den Laga-Bereichen widerspiegeln“, versichern die Laga GmbH-Geschäftführer Erhard Skupch und Sonnhild Noack.

Aus diesem Grund hat die Laga GmbH nun mit der Firma veloform Media GmbH aus Berlin einen Kooperationsvertrag geschlossen. So werden im kommenden Jahr keine Container oder Holzbauten ins Festareal einladen, sondern mobile Türme. Für Geschäftsführer Dr. Anselm Franz war die Idee dafür eine besondere Herausforderung und Selbstverständlichkeit zugleich. „Wir wollten ganz klar eine Verbindung zu den Türmen herstellen, die die Besucher ja auch kennenlernen können.“ Franz nennt sein Konzept „Lego für Große“. Das heißt: Diese Türme können flexibel gestaltet und aufgebaut werden und zugleich mehreren Zwecken dienen.

6,60 Meter hoch

Fest steht nun, dass zwei große begehbare Türme, zwei Kassenhäuschen und zwei Unterstellhäuschen an den Eingängen der Landesgartenschau-Areale platziert werden. Die begehbaren Türme laden mit ihrer Höhe von 6,60 Metern zum Ausblick auf die Landschaft ein und sollen neugierig auf den Besuch machen.

Dr. Anselm Franz freut sich über die Zusammenarbeit: „Wir schätzen das Projekt sehr. Burg ist in der Nähe. Unser Unternehmen entwickelt sich weiter, wir nutzen die Kassentürmchen als Start eines neuen Unternehmensstandbeins.“ In den kommenden Monaten werden Vertreter von Veloform und Laga GmbH erneut an einem Tisch sitzen und die Gartenschau-Türme gemeinsam im Detail weiter entwickeln. Im Winter soll schließlich die Produktion starten.