Burg l Die Burger Parkanlagen bleiben zum Jahreswechsel vom 30. Dezember 2018, 21.30 Uhr, bis 1. Januar, 9.30 Uhr, gesperrt. Das betrifft konkret die eingezäunten Bereiche von Goethepark, Flickschupark, Weinberg und den Ihlegärten.

Zwei Hinweise dazu: Die Platanenallee im Flickschupark zwischen Deichstraße und Wasserstraße (Bundesstraße 1) ist in diesem Zusammenhang begehbar, der Weg vom Bahnhof zum Landratsamt durch den historischen Teil des Goetheparkes jedoch nicht.

Keine Pyrotechnik

Mit dieser Vorsichtsmaßnahme reagiert die Stadtverwaltung auf die bisherigen Fälle von Vandalismus, Diebstahl und Brandstiftungen, teilte der zuständige Fachbereichsleiter Jens Vogler mit. Er verwies darauf, dass viele Einrichtungen wie Spielplätze, Bänke, Terrassen oder Wasserspiele mit Hilfe von viel Geld aufgebaut worden seien und die Gefahr bestehe, dass es durch Knaller oder Pyrotechnik zu Bränden und damit zu Schäden komme. „Erst vor wenigen Tagen wurden im Goethepark Kinder ertappt, die mit Böllern hantierten. Dabei hätte Schlimmes passieren können“, sagte Vogler. „In diesem Jahr mussten wir bereits zwei Brandstiftungen hinnehmen.“ Und Anfang der Woche wurden eine von Kindern gebastelte Stadtansicht und ein Bienenstock zerstört.

Laut Parkordnung, die der Stadtrat verabschiedet hat, ist es ohnehin nicht gestattet, auf den Flächen Feuer zu machen oder Raketen und pyrotechnische Gegenstände zu zünden. Das aber Silvester zu kontrollieren, sei unmöglich, so Vogler.

Auch während der Landesgartenschau (Laga) verzeichneten die Organisatoren ein ungewöhnlich hohes Maß an Vandalismus. Nicht nur, dass bereits zu Beginn des Landesfestes Zäune umgeworfen und in die Ihle gestoßen worden waren, auch während der Laga waren Eisverkaufsstellen, ein Boot und Figuren das Ziel der Zerstörungswut.

Trotz der Überwachungskameras, die nach wie vor installiert sind, konnten keine Täter überführt werden.