Parchau/Burg l Sonnenschein, leuchtende Kinderaugen, viele Eltern, Großeltern und jede Menge Trubel sorgten in Parchau für einen ganz besonderen Wochenanfang. Nach rund achtmonatigen Bauarbeiten konnten am Nachmittag in der Kita an der Kleinen Schulstraße zwei weitere Gruppenräume mit Sanitäranlagen übergeben werden. Damit stehen den Jungen und Mädchen sowie sieben Erzieherinnen dann 175 Quadratmeter zusätzlich zur Verfügung. Mit den abgeschlossenen Heizungs- und Fußbodenarbeiten sowie einer modernen Solaranlage, Sonnenschutz, Lüftungskuppel und neuen Fenstern hat die Stadt über das Förderprogramm Stark V rund 597.000 Euro investiert. Der Vorteil: Alle Sprösslinge werden nun gemeinsam in einem Gebäude betreut und können auf das alte, mehr als 100 Jahre Backsteinhaus auf dem Gelände verzichten. „Das ist für uns alle ein großer Vorteil. Jetzt sind wir unter einem Dach“, betonte Kita-Leiterin Birgit Hintze.

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Sie und viele Eltern freuten sich, dass die Arbeiten nun abgeschlossen sind und die Einrichtung im Ort eine tragende Rolle spielt. Das unterstrich auch Burgs Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD). Ziel der Stadt sei es, dass auch die Kindereinrichtungen in den Ortschaften saniert und auf den neuesten Stand gebracht werden. „Nur mit lebenswerten Dörfern können wir Einwohner gewinnen und auch junge Familien halten. Dazu zählt auch, dass wir entsprechende Kitas vorhalten, in denen sich die Kleinen wohl fühlen und eine optimale Betreuung garantiert ist“, betonte der Stadtchef.

Dass dies in Parchau der Fall ist, konnte Ortsbürgermeister Lutz Wernecke bestätigen. Schließlich zählt er zu der Generation im Ort, die in dem alten Backsteinhaus noch zur Schule ging. „Das ist heute kein Thema mehr, aber das Haus ist und bleibt mit der Geschichte der Gemeinde eng verbunden“, sagte er. Der Heimatverein möchte es erwerben. Ein entsprechendes Angebot der Stadt liege vor.