Dreharbeiten

Jugendforum Burg möchte mit Imagefilm mehr Jugendliche im Jerichower Land erreichen

Das Jugendforum Burg möchte seine Arbeit in einem Imagefilm präsentieren. Dazu holten sich die Mitglieder professionelle Unterstützung ins Boot. Lukas Richter und Kameramann Max Bühse setzten die Dreharbeiten im Jerichower Land um.

Von Nicole Grandt
Damit alles perfekt inszeniert ist, achtet Max Bühse auf jedes Detail bei den Dreharbeiten.
Damit alles perfekt inszeniert ist, achtet Max Bühse auf jedes Detail bei den Dreharbeiten. Foto: Nicole Grandt
Das Licht muss stimmen. Max Bühse und Lukas Richter (von links) nehmen die Einstellungen vor.
Das Licht muss stimmen. Max Bühse und Lukas Richter (von links) nehmen die Einstellungen vor.
Foto: Nicole Grandt
Lukas Richter, Max Bühse, Tim Harzer,  Paulina Reinmuth und Silke Kirchhoff (von links) bei den Dreharbeiten in den Räumlichkeiten von Benvivo.
Lukas Richter, Max Bühse, Tim Harzer, Paulina Reinmuth und Silke Kirchhoff (von links) bei den Dreharbeiten in den Räumlichkeiten von Benvivo.
Foto: Nicole Grandt
Einige Szenen wurden auch im  und am  Demokratie-Bus gedreht.
Einige Szenen wurden auch im und am Demokratie-Bus gedreht.
Foto: Jugendforum

Burg - Konzentriert schaut Max Bühse auf die Einstellungen seiner Kamera, nähert sich langsam der Tischtennisplatte und bricht seine Aktion kurz darauf ab. Das Licht stimmt noch nicht ganz. Also begibt sich der Kameramann zur Soft-Box, um die Lichteinstellungen zu verbessern. Neben ihm steht Lukas Richter. Er arbeitet als Produzent und Regisseur für den Image-Film des Jugendforums Burg.

Der Film soll dabei helfen, Jugendliche aus dem Jerichower Land auf die Arbeit des Forums aufmerksam zu machen. „Wir haben im Jerichower Land einfach eine sehr große Fläche und viele Orte, von denen es nicht einfach ist, einfach mal zu einer Sitzung des Forums nach Burg zu kommen, deswegen wollen wir mit dem Film möglichst viele Jugendliche erreichen und auf diese Weise zeigen, was wir tun“, erklärt Tim Harzer vom Jugendforum.

Bereits Film-Erfahrung mit Feuerwehr Genthin

Die praktische Ausführung übernehmen Lukas Richter und Max Bühse. Lukas Richter ist mit dem Jerichower Land gut bekannt. „Ich komme aus Parey und bin in Burg zur Schule gegangen“, berichtet er. Inzwischen lebt er in Potsdam, da er dort Filmproduktion studiert. Durch das Studium kam auch der Kontakt zum Kameramann Max Bühse zustande. „Der Dreh des Imagefilms ist also sozusagen ein Nebenjob während meines Studiums“, erklärt Lukas Richter. Dies ist nicht seine erste Filmproduktion für eine Gruppierung im Jerichower Land. „Ich habe schon für die Feuerwehr in Genthin einen Film gedreht, deswegen war ich in dem Bereich schon bekannt und ich hatte im Jugendforum Kontakte zu einigen ehemaligen Schulfreunden, so bin ich dann letztendlich an den Auftrag für die Dreharbeiten gekommen“, fasst er zusammen.

Ehe es an den Schnitt geht, wurde im Jerichower Land zwei Tage lang gedreht. Dazu gehörten Landschaftsaufnahmen, aber auch Szenen, in denen die Arbeit des Jugendforums Burg dargestellt werden sollte. „Die Grundidee wurde schon vor einer Weile entwickelt, aber dann kam Corona und wir wussten erst einmal nicht, wie wir die Umsetzung angehen können“, blickt der Regisseur zurück. Nachdem die Inzidenzen dann deutlich gesunken waren, konnte die Klappe für die ersten Szenen fallen.

Arbeit visuell darstellen

Wenn der Film dann fertig ist, soll er auf möglichst vielen Online-Plattformen zu sehen sein. „Letztendlich soll der Imagefilm etwa drei bis vier Minuten lang gehen“, schätzt Lukas Richter. In diesen Minuten soll die Arbeit des Jugendforums möglichst anschaulich gezeigt werden. „Wir stellen fest, dass es inzwischen eine sinkende Zahl von Vereinen gibt, außerdem stehen den Jugendlichen nur noch wenige Jugendclubs im Jerichower Land zur Verfügung. Das versuchen wir ein wenig aufzufangen“, erklärt Tim Harzer, ehe die Dreharbeiten weitergehen.

Die nächste Szene wird bei der gemeinnützige Gesellschaft Benvivo in Burg gedreht. Dort sollen regelmäßig Tischtennisstunden angeboten werden, deswegen steht dieser Sport im Vordergrund. „Morgen haben wir dann noch einen weiteren Drehtag, dann steht der Demokratie-Bus im Mittelpunkt“, verrät Lukas Richter mit Blick auf den Drehplan. Dann gilt seine Konzentration wieder ganz den aktuellen Dreharbeiten.