Jerichow (vs) l Das AWO Fachkrankenhaus Jerichow hat seine Fachabteilungen neu strukturiert. Die Grundlage dafür ist der Kabinettsbeschluss der Landesregierung im November über den Krankenhausplan in Sachsen-Anhalt. In dem ab Dezember 2019 gültigen Krankenhausplan wird für die Jerichower Klinik keine Neurologie mehr ausgewiesen. Das teilte der AWO Landesverband in einer Meldung mit.

Der neue gesetzliche Rahmen wird für die angebotenen Behandlungen überschaubare Änderungen bringen. Das Haus 11 der früheren Neurologie ist jetzt eine Station der Psychosomatischen Medizin und steht unter der Leitung der langjährigen Chefärztin Marion Blaser. Die Schmerztherapie bleibt somit ein Angebot des Fachkrankenhauses. Hierzu wurde im neuen Krankenhausplan eine Erweiterung der etablierten Fachabteilung Psychosomatik um zehn Betten festgelegt. Dadurch wird nicht nur eine Behandlungskontinuität gewährleistet, auch die Mitarbeitenden der früheren Neurologie setzen im bewährten Team die Schmerztherapie als ein Angebot der Psychosomatik fort. Die ambulante Versorgung der neurologischen Patienten im Landkreis Jerichower Land wird auch über das AWO Medizinische Versorgungszentrum in Genthin sichergestellt.