Gerwisch l Wie lassen sich Feuerwehrinhalte bei der Kinderfeuerwehr besser vermitteln als mit trockener Theorie? Richtig, mit einer Feuerwehr-Olympiade.

Eine solche führte die Leiterin der Kinderfeuerwehr in Gerwisch, Katharina Wilke, mit ihrer Abteilung durch. Neun Stationen hatten sich die Betreuer dazu ausgedacht. Dabei wurde ganz nebenbei all das abgefragt, was die Kinder innerhalb des vergangenen Jahres im Dienst gelernt hatten. In drei Gruppen aufgeteilt, erhielt die Olympiade, wie beim echten Vorbild, auch noch Wettkampfcharakter.

Vor allem Teamfähigkeit, Koordinationsvermögen und die Denk- und Wahrnehmungsvorgänge der Kinder waren entscheidend. Aber auch viel Kreativität von der Betreuerseite gehörte dazu. Schließlich galt es, in die neun Stationen all das zu packen, was die feuerwehrtechnischen Fähigkeiten abfragt, ohne dass dies sogleich zu erkennen war.

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Transport von Verletzten

Beim Tragen eines Wasserballons mit einer Decke wurde beispielsweise der Transport von Verletzten geübt. Ebenso geübt wurde das An- und Abkuppeln von wasserführenden Armaturen oder das allgemeine feuerwehrspezifische Wissen.

Hierzu gab es einen Stand, an dem im Speziellen die Vorgehensweise bei einem Notruf abgefragt wurde. Da galt es, die fünf W-Fragen zu beherrschen.

Nur eine Station weiter galt es für die Kinder dann, anhand von Unfallkarten anzugeben, wie sie Erste Hilfe leisten würden.

Gerätekunde

Wichtig bei der Feuerwehr ist auch die Gerätekunde. Schließlich muss jede Einsatzkraft wissen, was gemeint ist, wenn danach verlangt wird. Deshalb war sie auch Teil der Feuerwehrolympiade. Dabei wurden nicht alle Geräte von den Kindern auch erkannt. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, schließlich stehen die Gerwischer Feuerwehrfrösche noch ganz am Anfang ihrer Feuerwehrlaufbahn.