Erntezeit für Getreide:

Nur ein Drittel Ertrag gegenüber den Vorjahren

Burg (da). Die Landwirte der Region sind im Moment mit der Getreideernte beschäftigt. Der Wechsel zwischen Sonne und Regen macht ihnen dabei schwer zu schaffen. "Der Ertrag ist sehr gering. Höchstens ein Drittel im Vergleich zu den Vorjahren", sagt Edmund Herrmann, Geschäftsführer des Bauernverbandes Jerichower Land. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wurde teilweise bereits Ende Juni mit der Ernte von Roggen und Gerste begonnen. "Die Qualität lässt aber zu wünschen übrig. Großes Problem ist auch der Unkrautwuchs", erzählt Herrmann.

Mitte August wird dann mit der Rapsernte begonnen, bevor sich im September wieder dem Getreide gewidmet wird. Im Moment zählt laut Herrmann aber nur eins: "Das Getreide muss jetzt so zügig wie möglich von den Feldern runter."