Burg l Es sollte Anfang Oktober die 5. Schlappengaudi in Burg werden. Am Freitag wurde das Burger Oktoberfest abgesagt. „Wir bedauern das zutiefst“, erklärten die beiden Gaudi-Wirte Jens Hitzeroth und Jens-Uwe Jahns zerknirscht auf Volksstimme-Anfrage. Hauptgrund ist die zu geringe Resonanz auf das lange Oktoberfest-Wochenende.

„Wir haben zu wenig Karten verkauft, um es wirtschaftlich darstellen zu können“, betonten Hitzeroth und Jahns. Während die Sonnabend-Gaudi mit rund 800 verkauften Karten richtig gut gelaufen sei, hätte der Zuspruch für den Freitagabend nicht gestimmt. Damit der Aufwand, den die Wirte mit Programm und Caterer betreiben, aufgeht, müsste das Gaudi-Zelt am Freitag wenigsten zur Hälfte ausgelastet sein. Das sei bei weitem nicht erreicht worden. „Wir hätten kräftig zugesetzt. Es muss sich aber schon rechnen“, so das Wirte-Gespann.

Geld für Karten wird erstattet

Man habe Alternativen geprüft, keine habe gepasst, so dass am Ende nur die Absage geblieben sei, so Hitzeroth und Jahns. Alle Partner und Sponsoren seien informiert worden. Jeder werde für seinen Karten sein Geld zurückbekommen, versichern sie. Näheres soll am Montag bekannt gegeben werden.

Die Schlappengaudi-Idee als Oktoberfest war vor vier Jahren entstanden. Sie fand enormen Zuspruch. Verbunden war die Gaudi stets mit einer Wette. Beim ersten mal wurden original in Burg produzierte Schuhe gesucht. Dann ging es um die längste Polonaise der Welt, die die Burger auf die Beine stellen sollten, oder um alte Utensilien aus der Burger Biertradition.

„Die 3. Schlappengaudi war mit Abstand die stärkste. Die Burger haben es gefeiert, schade“, wirken die beiden Gaudi-Wirte tief betroffen.