Burg/Genthin (vs) l Mit der Wiederinbetriebnahme der Fieberambulanz in Burg werden seit 30. Oktober die ambulant tätigen Ärzte im Landkreis und das Gesundheitsamt bei der Durchführung von Corona-Testungen unterstützt.

In enger Abstimmung zwischen dem Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung, so Landkreis-Sprecherin Claudia Hopf-Koßmann in einer Pressemitteilung, nehmen Ärztinnen und Ärzte Abstriche vor – aber nur bei Personen, die über das Gesundheitsamt angemeldet wurden. Ein Test ohne diese Anmeldung ist in der Fieberambulanz nicht möglich, so Hopf-Koßmann.

Erste Anlaufstelle für Patienten mit Infektzeichen sind die Hausarztpraxen, heißt es weiter. Den Patienten werde dringend empfohlen, sich zunächst telefonisch an ihre Hausarztpraxis zu wenden. In den Fällen, in denen der Hausarzt den Abstrich nicht durchführt, könne die Praxis über das Gesundheitsamt einen Termin in der Fieberambulanz vermitteln.

Darüber hinaus haben sich im Landkreis Arztpraxen als sogenannte Testpraxen bereit erklärt und übernehmen die Abstriche auch bei Patienten anderer Praxen, so die Pressesprecherin.

Personen mit Krankheitszeichen wie Fieber, Erkältungsbeschwerden, Geruchs- oder Geschmacksstörungen sollten sich zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt melden und nicht direkt in die Arztpraxis gehen. Die Hausärztin oder der Hausarzt entscheide dann über das weitere Vorgehen. Bei Bedarf vermittelt die Hausarztpraxis für die betroffene Person über das Gesundheitsamt einen Termin für eine Abstrich-Untersuchung.

Personen ohne Krankheitszeichen, die zum Beispiel Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, in der Corona-WarnApp die Anzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben oder aus Risikogebieten im Ausland nach Deutschland eingereist sind, können sich auch an die zentrale Anmeldung beim Gesundheitsamt des Landkreises Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921/949 53 53 wenden. Sollten dort die Telefonleitungen überlastet sein, kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter oder per Mail an hygiene@lkjl.de erfolgen. Das Gesundheitsamt meldet sich laut Kreisverwaltung, und entscheidet über das weitere Vorgehen. Bei Bedarf vermittelt das Gesundheitsamt für betroffene Personen einen Termin für eine Abstrich-Untersuchung.

Personen, bei denen ein Test erforderlich ist, müssen zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Untersuchungsergebnisse liegen in der Regel nach ein bis zwei Tagen vor. Anschließend legt das Gesundheitsamt fest, ob die Quarantäne fortgeführt werden muss oder ob diese aufgehoben werden kann.