Burg l Nach der Sanierung der maroden Flämingstraße im Osten von Burg steht noch in diesem Jahr die Parallelverbindung – die Fienerstraße – auf der Tagesordnung. Das Projekt wird noch dem Hauptausschuss vorgestellt, der als letztes beschließendes Gremium zustimmen muss. Rund 245 000 Euro sind dafür in den Haushalt eingestellt worden. Beteiligt sind neben der Stadt auch der Wasserverband und die Stadtwerke, die neue Leitungen verlegen.

Allerdings bleibt der Abschnitt Neuenzinnen – anders als ursprünglich vorgesehen – außen vor. Darauf haben sich Stadt, Einwohner und Mitglieder des Bauausschusses geeinigt. Unter anderem deshalb, weil am Flämingsportplatz die Linden hätten gefällt werden müssen und „technische Probleme bei der Regenentwässerung festgestellt wurden. Die Bundesstraße 1 ist dafür ausdimensioniert“, sagte Iris Liebthal, Sachgebietsleiterin Tiefbau/Bauverwaltung. Aus diesem Grund werde der Bereich Neuenzinnen zurückgestellt. Auch Bauausschussvorsitzender Clemens Engel (CDU) unterstützte die Entscheidung: „Das ist unter den gegebenen Umständen die beste Variante.“

970 Quadratmeter erneuert

Vorgesehen ist nun, die 125 Meter lange Fienerstraße in einer Breite von 7,75 Metern zu sanieren. Insgesamt wird eine Fläche von rund 970 Quadratmetern erneuert und gestaltet – diesmal ohne Altmaterial. Anders als in der Flämingstraße ist der Ausbau in Form einer so genannten Mischverkehrsfläche geplant. Das heißt, es gibt dann keine klare Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg. Fußgänger und Autofahrer müssen gegenseitig Obacht geben und aufeinander achten, sagte Liebthal. Diese Variante wird übrigens auch für die Klosterstraße bevorzugt.

Die Fiener Straße soll demnach mit Asphalt beziehungsweise Pflaster befestigt und zwischen den westlichen Zufahrten sollen Einstellflächen angeordnet werden. In der Mitte ist eine Rinne geplant.

Arbeiten in 2. Jahreshälfte

Vier moderne LED-Leuchten sind auf der westlichen Straßenseite vorgesehen.

Nach bisherigen Planungen können die Arbeiten in der zweiten Jahreshälfte starten, kündigte Liebthal an. Auch die Fertigstellung der relativ kleinen Strecke ist für 2020 einkalkuliert.