Burg l In den Burger Kitas „Käte Duncker“ und „Regenbogen“ werden jeweils 1,7 beziehungsweise 1,6 Millionen Euro investiert. „Mit Hilfe des Förderprogrammes Stark V wird das Geld zu Hundert Prozent vom Bund gefördert“, sagt der städtische Fachbereichsleiter Ringo Schieck.

Barrierefreie Toiletten

Der Wirtschafts- und Vergabeausschuss hat am 16. Oktober den Weg dafür freigemacht. So werden für die Kita „Duncker“ sieben Lose ausgeschrieben, für „Regenbogen“ sechs. Auf diese Weise werden in beiden Einrichtungen beispielsweise die sanitären Anlagen erneuert, barrierefreie Toiletten eingebaut, Leitungssysteme ausgetauscht oder Teilbereiche der Gebäude trockengelegt. Parallel dazu muss der Brandschutz mit entsprechenden Türen und Fluchtwegen normgerecht hergestellt werden. Laut Planungen ist unter anderem vorgesehen, in allen Gruppenbereichen, Aufenthaltsräumen und Rettungswegen Brandmeldeanlagen zu installieren.

„Es werden Türen mit Brand- und Rauchschutzeigenschaften eingebaut und die Elektroinstallationen erneuert. beide Türen erhalten laut Forderungen der Unfallkasse Innentüren mit Fingerklemmschutz. Auch schadhafte Bodenbeläge werden erneuert“, listete die zuständige Mitarbeiterin Margit Dohm auf.

Beginn im Dezember 2018

Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass noch im Dezember mit den Arbeiten begonnen werden kann. „So kommen wir in unseren Kitas Stück für Stück voran“, freute sich Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) Stunden zuvor in der Kita „Käte Duncker“. Nicht nur, weil es gelinge, den teilweise rund 40-jährigen Investitionsstau in den Kindereinrichtungen weiter aufzulösen, sondern weil sich die Mädchen und Jungen über neue und kindgerechte Möbel freuen, die vor wenigen Tagen angeschafft wurden und für die die Stadt rund 37.000 Euro in die Hand genommen hat. „Das ist ein großer Unterschied zu unserem älteren Mobiliar“, versicherte Kita-Leiterin Manuela Kiwatt.

Neues Mobiliar

Die Kleinen der Igel- und Mäusegruppe kommen jetzt überall an Schränke und Regale heran, können Handgriffe schneller erlernen und auch ein wenig Ordnung schaffen. Und das macht den Mädchen und Jungen mächtig Spaß. Die Schrankkombinationen mit Regalsystemen, ein Spielhaus „Ritterburg“, Bücherschränke sowie ein Spiel- und Konstruktionstisch sind die Renner. Die Erzieherinnen freuen sich auch deshalb über das neue Mobiliar, weil sie es selber mit aussuchen konnten. Dass die Stadt mit dem Kauf die richtige Wahl getroffen hat, davon konnte sich Rehbaum selbst ein Bild machen. Kaum hatte er eine Gruppe begrüßt, saß er schon mitten im Spielbereich.

Berührungsängste gab es keine, und so drehte der Stadtchef einige Runden mit den Miniautos und versprach, beide Gruppen bald wieder zu besuchen.