Burg l Rund 1300 Besucher, darunter viele aufgeregte Kinder, zählte der Spuk im Goethepark am Sonnabendabend. Der Mix aus Unterhaltung, gruseligen Einlagen und mittelalterlichem Flair sowie ausreichend Essen und Trinken ist voll aufgegangen. „Es war einfach toll. Wir sind mit der Besucherresonanz zufrieden. Der Abend hat gezeigt, dass auch der Goethepark für größere Veranstaltungen wie geschaffen ist“, resümierte am Sonntag Kultur/Tourismus-Fachbereichsleiter Maximilian Steib.

In der Tat hatten sich zahlreiche große und kleine Besucher auf unterschiedliche und geschmackvolle Weise etwas gruselig verkleidet (dadurch etwas Eintritt gespart) und so dem Abend einen passenden Reiz verliehen. Dazu zählten auch Patrick und Juliane Wetzel mit Sohn Finn (4) aus Dessau. Die Familie hatte sich spontan für einen Ausflug nach Burg entschieden, entsprechend kostümiert und war begeistert. „Wir haben im Radio davon erfahren und sind zum ersten Mal hier. Es ist eine ganz tolle Idee, solch ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen.“

Gute Organisation

Auch Irmgard Marloth kam mit ihrem sechsjährigen Enkel Lucas auf ihre Kosten. Der Kleine staunte nicht schlecht, als einige Hexen ihn ansprachen, zeigte aber wie seine Oma nicht die geringste Scheu. „Da ist richtig gut organisiert hier und der Park sehr schön. Wir werden garantiert zur nächsten Veranstaltung wieder kommen“, versicherte die Magdeburgerin. Sie war von ihrer Nachbarin auf den Spuk hingewiesen worden.

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Für niveauvolle Unterhaltung sorgten unter anderem Theaterszenen, mystische Liedkunst, handgemachte Musik des Duos „Waldtraene“ oder auch das Gruselkabinett. Viele freiwilligen Helfer und der Förderverein der Landesgartenschau rundeten den Abend ab.