Burg l Was haben Stadthalle und das Betreiberteam zu bieten? Welche Veranstaltungen sind gut angekommen? Wie sieht die Zukunft aus? Das sind nur einige Fragen, die Janin Niele, Chefin der PSE Service GmbH, und ihre Mitarbeiter am Sonnabend während eines Tages der offenen Tür den Gästen beantwortete – bei Livemusik, Essen und Trinken. Im Mittelpunkt stand natürlich die aktuelle Diskussion über die weitere Betreibung der Stadthalle (Volksstimme berichtete).

„Für uns ist die Situation ungewiss. Wir hoffen, dass der Stadtrat in der kommenden Woche für eine Verlängerung des Vertrages votiert. Das ermöglicht uns nicht nur Planungssicherheit, sondern auch notwendige Investitionen“, sagte Niele, die in den zurückliegenden Tagen auch Gespräche mit mehreren Stadträten geführt habe und ihren Worten zufolge auf eine breite Zustimmung aus der Bevölkerung zählen könne. Allein die Unterschriftenliste in der Stadthalle zähle mehr als 300 Namen.

Veranstaltungen bis März 12017 geplant

Allerdings stellte die Geschäftsfrau auch klar, dass sie nicht als Notnagel zur Verfügung stehe, sollte eine Ausschreibung erfolgen. „Wir wissen, wo die Fehler lagen und geben alles, besser zu werden. Unser Konzept, mit dem wir eingestiegen sind, liegt in der Stadt vor und ist schlüssig.“ Zudem seien die bisherigen Veranstaltungen auf eine überwiegend sehr positive Resonanz gestoßen, versicherte sie. Auch bis Mitte März 2017 seien die Planungen vorangeschritten – mit Musical, Lesungen, Comedy oder Konzerten.

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Darauf freut sich jedenfalls schon Edeltraud Schad, die die Stadthalle aufsuchte. „Wir haben sehr niveauvolle Veranstaltungen erlebt. Ich hoffe, es bleibt so“, sagte sie der Volksstimme. Auch Irmgard Ziehe aus Burg ist oft in der Stadthalle. „Frau Niele ist noch jung. Sie sollte die Chance erhalten, sich weiter zu entwickeln.“

Die PSE Service GmbH übernahm zum 1. Dezember 2015 die Stadthalle, der erste Vertrag endete am 31. Januar 2016 und wurde bis 30. Juni verlängert. Einen Vorentscheid hatte der Hauptausschuss getroffen - er stimmte für die Variante, die keine Verlängerung mit der PSE über den 30. Juni hinaus und eine Ausschreibung der Bewirtschaftung vorsieht. Zudem soll aber die Stadt bis zum Abschluss dieses Verfahrens mit der PSE weiter verhandeln.