Loburg l Über Probleme mit Jugendlichen im Umfeld eines Supermarktes in der Loburger Innensatdt ging es bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung. Nach Aussagen von Ratsmitgliedern liegen Beschwerden über Jugendliche vor, die im Eingangsbereich des Marktes herumlungern und Dreck hinterlassen.

Laut Ortsbürgermeisterin Gabriele Schmohl gab es inzwischen Gespräche mit dem Bezirksleiter des Marktes. Man wolle vom Hausrecht Gebrauch machen und die Jugendlichen zur Not des Platzes verweisen. „Damit liegt der Schwarze Peter wieder bei den Mitarbeiterinnen, die sich aber kaum trauen werden, wenn sie danach Angst wegen zerstochener Reifen oder zerkratzter Autos haben müssen.“

Polizei ist zuständig

Das Ordnungsamt Möckern sei nicht zuständig, sondern die Polizei. „Bis die Polizei aber da ist, sind die Störenfriede längst wieder verschwunden“, so die Loburger Ortschefin. Angeregt wurde von den Ratsleuten, in dem betreffenden Bereich eine Videoüberwachung zu installieren.

Nach Einschätzung von Gabriele Schmohl handelt es sich bei den Jugendlichen nicht nur um solche aus Loburg, sondern auch aus anderen Orten.

Sicherheitsdienst für Mitarbeiter

Möckerns Stadtbürgermeister Frank von Holly erklärte, das Gespräch mit den für Möckern zuständigen Regionalbereichsbeamten der Polizei zu suchen. Der Stadtbürgermeister fügte hinzu: „Wenn wir so etwas brauchen, holen wir uns dafür einen Sicherheitsdienst, das ist Mitarbeiterfürsorge.“

Zuletzt hatte die Stadtverwaltung einen solchen Security-Dienst in Anspruch genommen, nachdem ein alkoholisierter Obdachloser im Rathaus Möckern randaliert und Mitarbeiter eingschüchtert hatte.