Burg/Genthin/Jerichow/Gerwisch/Möser/Ziepel/Gommern l Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei seit Gründonnerstag bis Ostermontag mit Autofahrern, die unter Drogen- oder Alkoholeinfluss auf den Straßen unterwegs waren. Allesamt reagierten bei Tests, ob per Blutentnahme oder beim Pusten, positiv. Sie müssen mit Strafverfahren rechnen.

Laut Bußgeldkatalog drohen bei Fahren unter Drogen beim ersten Delikt 500 Euro. Es gibt zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. Wird jemand ein zweites Mal ertappt, kostet es 1000 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Satte Strafen

Bei Alkoholfahrten geht es mit 250 Euro und einem Punkt los. Ab 0,5 Promille sind die Strafen ähnlich wie bei Drogenfahrten.

Am Ostermontag gegen 3 Uhr erwischte die Polizei einen Smartfahrer in Gerwisch, der kräftig von Cannabis berauscht war. Am frühen Ostersonntag fischte die Polizei bei Kontrollen in Burg und Möser drei Autofahrer aus dem Verkehr. Allesamt hatten Amphetamine oder ähnliches konsumiert.

In der Nacht zum 31. März wurden in Genthin ein und in Burg insgesamt drei Autofahrer unter dem Einfluss von Amphetaminen festgestellt. Die drei Berauschten mussten ihre Autos stehen lassen. Ihnen wurde Blut entnommen.

Schnelltest schlug an

Bereits am Gründonnerstag fuhr den Beamten ein Burger über den Weg, der für Drogenfahrten bekannt war. Das Gespür der Streife trog nicht. Sie hielt den Autofahrer an. Ein Drogenschnelltest schlug positiv aus. Für den Erwischten ging es zu Fuß weiter. Ihn erwartet ein neues Strafverfahren – als Wiederholungstäter.

Unter den Alkoholsündern schoss Karfreitag ein Radfahrer in Gommern den Vogel ab. Als ihn die Polizei kontrollierte, hatte er 3,08 Promille auf dem Kessel. Am 1. April stoppte die Polizei einen Autofahrer in Ziepel. Er hatte 0,81 Promille im Atemtest. In der Nacht zum 30. März ertappte die Polizei in Jerichow und Altenplatow Autofahrer, die angetrunken mit ihren Autos unterwegs waren. Gegen die Fahrzeugführer wurden ein Ordnungswidrigkeiten- beziehungsweise ein Strafverfahren eingeleitet.

In der Holzstraße in Burg wurde bereits am Gründonnerstag ein Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und reichlich angetrunken war. Sein Auto durfte er nicht mehr benutzen.