Hohenwarthe l Am Nachmittag starteten vier Kremserwagen mit Mitgliedern und Gästen des Ortsbürgervereins von Hohenwarthe aus in den Külzauer Forst. Am frühen Abend begann dann die große Feier in der Begegnungsstätte an der Kirche. Neben vielen Mitgliedern des Vereins kamen auch zahlreiche Gäste, wie etwa Vertreter des Angelvereins, von Eintracht Hohenwarthe, der Volkssolidarität, der Feuerwehr, der Kindertagesstätten, der Weinbergmusikanten und viele weitere. Und wie es sich gehört, brachten sie nicht nur Glückwünsche, sondern auch Blumen und Geschenke für das „Geburtstagskind“ mit.

25 Gründungsmitglieder

Die Vorsitzende des Ortsbürgervereins, Inge Fabian, erzählte den Gästen zur Begrüßung, dass es am 23. April 1994 25 Gründungsmitglieder gegeben habe. Heute seien es 122 Mitglieder. „Allein diese Zahl ist ein Grund zu feiern“, sagte Fabian.

Es sei viel passiert in den vergangenen 25 Jahren. Der Verein widme sich der Traditionspflege, und viele seiner Veranstaltungen seien inzwischen auch zu einer Tradition geworden. Besonders wichtig und intensiv sei die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen des Ortes, sagte Inge Fabian.

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Partnerschaft mit Westerloy

Aber, so die Vorsitzende weiter, das meiste sei den Anwesenden ja bekannt, und sie wolle hier nicht die Geschichte des Vereins nacherzählen. „Schließlich sind wir zum Feiern hier.“ Und vielleicht wollten ja einige der Gäste noch ein Grußwort sprechen, zum Beispiel „unser Oberguru?“, fragte Inge Fabian. Und natürlich wollte er. „Das mache ich nicht nur als Oberguru, sondern auch als Gründungsmitglied des Ortsbürgervereins sehr gern“, sagte Mösers Gemeindebürgermeister Bernd Köppen. Er erklärte, dass der Name Ortsbürgerverein (statt Heimatverein, wie sonst in der Region üblich) auf die Partnerschaft mit Westerloy im Ammerland zurückgehe. Von dort habe man nicht nur den Namen für den Verein, sondern auch die Satzung übernommen.

Spende an den Verein

Schmunzelnd zog Köppen einen alten Ordner hervor, um ihn dem heutigen Bürgermeister der Partnergemeinde zurück zu geben, der damals Vorsitzender des dortigen Ortsbürgervereins war. „Ihr könnt die Satzung jetzt zurück haben, wir brauchen sie nicht mehr“, meinte Bernd Köppen und hatte die Lacher auf seiner Seite. Auch Köppen war natürlich nicht ohne Geschenk für den Verein gekommen. Er übergab ebenso eine Spende an den Verein wie Ortsbürgermeister Frank Winter. Der hielt sein Grußwort besonders knapp, denn: „Ich will mich nicht zwischen Euch und den anderen Frank stellen.“ Gemeint war der Kabarettist Frank Hengstmann, der den Gästen anschließend so manchen weiteren Lacher entlockte.