Burg/Magdeburg l In der Justizvollzugsanstalt Burg soll ein schwerkranker Häftling aus Gambia medizinisch nicht ausreichend versorgt worden sein. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung am Mittwoch.

Erst nach einer Verlegung des Häftlings nach Frankfurt am Main soll er umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. Eine Hirnhautentzündung war erst dort festgestellt worden.

Weiter heißt es, dass die Staatsanwaltschaft prüfen solle, ob Gefängnisbedienstete oder Ärzte folgenschwere Fehler begangen haben.

Laut dem hessischen Justizministerium prüft die Staatsanwaltschaft den Fall, heißt es am Mittwochabend.