Burg l Die Bundestagswahl findet erst am 24. September statt, doch über 1200 Burger haben bereits gewählt. Entweder direkt im Briefwahllokal der Burger Stadtverwaltung in der Alten Kaserne 2 (Erdgeschoss) oder sie haben sich die Wahlunterlagen nach Hause schicken lassen und den ausgefüllten Stimmzettel an den Stadtwahlleiter zurückgeschickt.

Bis 22. September möglich

Wer auch bereits vor dem Wahlsonntag seine Stimme abgeben möchte, hat dazu noch bis Freitag, 22. September, im Briefwahllokal die Gelegenheit.

Das Burger Briefwahllokal hat dafür montags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 9 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 und von 13.30 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Eine zusätzliche Öffnungszeit des Burger Briefwahllokals gibt es am Sonnabend, 2. September, von 9 bis 12 Uhr.

Hohe Prozentzahl erwartet

Der stellvertretende Stadtwahlleiter und Sachgebietsleiter Bürgerservice, Sven Reinald, rechnet am morgigen Sonnabend mit einer Vielzahl von Wählern, die im Burger Briefwahllokal ihre Stimme abgeben wollen. Denn die Briefwahl liegt im Trend. Deutschlandweit 30 Prozent der Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2017 ihre Stimme per Briefwahl abgeben. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte es 24,6 Prozent Briefwähler gegeben.

Wer traditionell am Wahlsonntag, 24. September, wählen will, kann an diesem Tag das Wahllokal aufsuchen, das auf der Wahlbenachrichtigungskarte, die jeder Wahlberechtigte erhalten hat, genannt ist. In der Stadt Burg wird es 16 Wahllokale geben, zehn im Stadtgebiet und jeweils ein Wahllokal in den Ortschaften Detershagen, Ihleburg, Parchau, Schartau, Niegripp und Reesen.

Laut Stadtwahlleiter Bernhard Ruth gibt es in der Einheitsgemeinde Stadt Burg etwa 20.000 Wahlberechtigte.

Die personelle Besetzung der Wahlvorstände war bereits Ende Juni erfolgt, so dass genügend Wahlhelfer vorhanden sind.