Dannigkow/Dornburg l Noch ist unklar, warum es gebrannt hat. Aber die 48 Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Einheitsgemeinde hatten die Lage schnell im Griff. Kurz nach 15 Uhr durchschnitt das laute Heulen am Sonntagnachmittag die idyllische Ruhe in Gommern und Umgebung. „Laut Ausrückordnung sind wir zu so einer Alarmierung verpflichtet, wenn von einer gewissen Größe eines Brandes auszugehen ist“, erklärt Steven Vonend, Ortswehrleiter Gommern. Laut ersten Informationen, die den Kameraden vorlagen, handelte es sich um einen Flächenbrand der zur Stufe B2 gehört.

Insgesamt rückten 48 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Dannigkow, Dornburg, Lübs, Karith und Gommern aus, um den auf etwa 800 Quadratmetern brennenden Wald zu löschen. Gegen 15.30 Uhr hatten sie die Lage im Griff, der Brand war gelöscht.

„Die Wasserversorgung vor Ort war problematisch“, so der Ortswehrleiter. „Wir haben von einem etwa 1500 Meter entfernten Hydranten Wasser entnommen und einen Pendelverkehr zur Brandstelle eingerichtet.“ Zusätzlich mussten sich die Kameraden den Weg zum Brandherd freisägen, da die Zugänglichkeit wegen umgestürzter Bäume „dank“ Sturmtief „Paul“ eingeschränkt war.

Gegen 17.30 Uhr war durch weiteres Nässen des Waldbodens auch die Gefahr von Schwelbränden gebannt.

Zur Brandursache müssen die Ermittlungen der Polizei abgewartet werden.