Burg l Dann heißt es im Goethepark: Buongiorno, Burger Skater und Skaterinnen, auf dem „Concorrenza d‘Internazionale“! Der kostenlose Wettbewerb wird von der Gruppe „Skate & Roll“ um den Burger Lucien Schröder organisiert. Wer mitmachen möchte, kann sich auf Facebook oder auf Instagram bei Skate & Roll mit Namen anmelden. Für alle Teilnehmer ist der Laga-Eintritt an diesem Tag kostenlos.

„Den Contest veranstalten wir auch zum nahenden Abschluss der Laga“, erzählt der 21-Jährige. Dort haben die Skater der Stadt mit dem Skatepark im Goethepark eine Heimat gefunden.

Rock im Skatepark

Hier geht es dann am Sonnabend um die – Pizza. Damit stärken sich die mehr als 30 Teilnehmer zwischen den Durchgängen. „Wir haben vier Kategorien“, erklärt Lucien Schröder. Beim Bierbank High Jump geht es um die Höhe, beim Best Trick Contest um möglichst akrobatische Tricks. „In der Zeit spielt dann auch die Band ‚Desert Sweet‘ aus Magdeburg“, erläutert der Burger, „15 Minuten lang fahren sich die Teilnehmer warm, dann haben sie 25 Minuten Zeit für die Tricks.“

Zur Nachbarstadt hat die Gruppe einen ganz besonderen Bezug. „Dort gab es mal einen Laden mit dem Namen „Rock‘n Roll Skateshop. Davon haben wir uns inspirieren lassen“, erklärt Lucien Schröder.

Rasantes Finale

Laut gerollt wird dann auch bei den „Skate-Duellen“, bei denen zwei Teilnehmer „gegeneinander fahren“ – nur der Gewinner zieht in die nächste Runde ein. Das rasante Finale läutet dann das „Death Race“ ein. Über verschiedene Hindernisse skaten die Teilnehmer möglichst schnell um die Wette. „Den Namen haben wir gewählt, weil sich einer von uns dabei die Schulter zersplittert hat“, so Schröder.

Das klingt weitaus martialischer als es ist – das Gewinnen steht nämlich nicht im Vordergrund, wie Schröder betont. „Wir wollen, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin mit einem kleinen Preis nach Hause geht.“ Deshalb gibt es Pokale sowie Shirts und Aufkleber mit dem Logo der Gruppe „Skate & Roll“, unter anderem gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Interkulturell

Der Contest mit dem italienischen Namen soll auch Teil der Interkulturellen Woche sein, die noch bis zum 30. September mit vielen bunten Veranstaltungen das Miteinander in der Stadt feiert. Daran schließt sich die Idee hinter „Le Concorrenza d‘Internazionale an“, so Schröder: „Skateboarden ist interkulturell, jeder darf sich bei uns auf das Brett stellen.“