Berge. Viele Anmeldungen lägen für das nächste Jahr für die Kita Wichtelstübchen in Berge vor, sagte Leiterin Anika Friedrichs, als der Sozialausschuss die Räumlichkeit in Augenschein nahm. Zwar ist Friedrichs zurzeit in Elternzeit, war aber trotzdem bei der Sitzung dabei: „Wir bekommen sogar arge Probleme, alle Angemeldeten unterzubringen.“ Die Einrichtung habe eine Kapazität von 30 Kindern und eine Sondergenehmigung für 35 Kinder. Zurzeit besuchen fünf Gardeleger Kinder die Einrichtung, zehn aus Laatzke, sechs aus Ackendorf, eines aus Zichtau und die restlichen aus Berge das Wichtelstübchen.

Erst Lob für die Leitung, dann Kritik an der Verwaltung gab es von Nico Macht vom Gemeindeelternrat der Kitas: „Der organisatorische Eindruck ist ein anderer als noch vor einem guten Jahr. Ein großes Lob an die Leitung.“ Allerdings sei er schockiert, wenn er sehe, „dass der unfertige Trockenbau noch keine Vollendung gefunden hat“. Wie eine schwere Holztür nur angelehnt stehen könne, könne er nicht verstehen. Bürgermeisterin Mandy Zepig sagte mit Blick auf die Tür: „Ich teile Ihre Auffassung.“ Konkret ging es um eine Tür, die an eine Öffnung angelehnt stand in einem Bereich, den die Kinder als Fußweg zum Sportraum nutzen. Friedrichs: „Die Kinder gehen nur durch, mehr nicht.“

Zurzeit in Arbeit sei das pädagogische Konzept der Einrichtung, das aber noch nicht ganz stehe. Es soll in Richtung Erlebnis- und Naturpädagogik gehen, sagte Friedrichs. Auf der Wunschliste haben die Mitarbeiter dringend eine zweite Toilette für den Krippenbereich und eine Garderobe im vorderen Bereich. Die Kita in Berge war am Montagabend auch Thema im nichtöffentlichen Teil der Ortschaftsratssitzung. Nähere Informationen gab es dazu nicht.