Gardelegen. Allein über 2200 Stunden Ausbildung am Standort Gardelegen – eine Bilanz, die zeigt, dass sich die Kameraden ihrer Verantwortung bewusst sind. Dafür gab es von Wehrleiter Henrik Lehmann in der Jahreshauptversammlung der Wehr viel Lob und Anerkennung. Denn diese 2200 Stunden sind eben zusätzlich zum Einsatzgeschehen. Die Ausbildung erfolgte im Gardeleger Gerätehaus. 24 Dienstabende, eine Ganztagsschulung zum Thema Gefahrgut, eine Ganztagsschulung zur technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung und zwei Ganztagsschulungen für Atemschutz fanden statt. Dazu kamen zwei Übungen, eine auf der Deponie Lindenberg und eine in der NTN Antriebstechnik GmbH im Industriegebiet. Die durchschnittliche Dienstbeteiligung lag zwischen 20 und 30 Kameraden, so Lehmann.

Darüber hinaus gab es zusätzliche Einweisungsfahrten und Ausbildungen für Maschinisten, die Bernd Dreißig federführend begleitet habe. Allein 200 Stunden Ausbildung seien beispielsweise am neuen Löschfahrzeug der Wehr absolviert worden. Ein ganzes Ausbildungswochenende fand vom 16. bis zum 18. Oktober statt. Über 100 Kameraden aus allen Feuerwehren der Stadt trainierten den Ernstfall im Brandübungscontainer. Die Gardeleger Wehr nahm mit 24 Kameraden teil. „Erfreulich ist, dass auch in diesem Jahr diese Ausbildungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden soll“, so Lehmann. Dazu kamen weitere Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene (Heyrothsberge), wie Grundausbildung, Sprechfunker, Maschinisten, Fahrsicherheitstraining, Gerätewart, ABC-Einsatz, ABC-Führung oder vorbeugender Brandschutz.

Fünf Kameraden hätten einen Lehrgang zur Betreuung von Kinderwehren absolviert, sechs Kameraden einen Lehrgang für allgemeine Rechtsgrundlagen, jeweils vier Kameraden nahmen am Seminar Einsatzrecht und Technische Hilfeleistung teil. Zwei Kameraden qualifizierten sich zum Ausbilder. „Das sind 42 Ausbildungsveranstaltungen, die zusätzlich neben den normalen Diensten absolviert worden sind. Somit haben wir einen beachtlichen Ausbildungsstand erreicht“, betonte Lehmann.